Gesunder Schlaf: Wie du endlich aufhörst, zu snoozen

Jeden Morgen dasselbe Spiel: Du snoozest bis zum Geht-nicht-mehr, quälst dich irgendwann aus dem Bett - und fühlst dich alles andere als ausgeruht. Wie geht's besser?

Snooze Button

Sorry to say, aber die Schlummertaste ist nicht deine Freundin. Wir wissen eh, es fühlt sich im Moment richtig an, aber immer und immer wieder den Snooze-Button zu drücken, hilft dir letztlich nicht, erholt und fit in den Tag zu starten. Im Gegenteil.

Wie du aufhörst, immer wieder auf den Snooze-Button zu drücken:

1. Setz dich auf

Klar, kostet es erstmal etwas Überwindung, jedoch wird dein Organismus angekurbelt, sobald du dich aufsetzt und du kommst geistig und körperlich in Schwung. Idealerweise bleibst du nachdem der Wecker läutet höchstens zwei Minuten liegen und setzt dich dann auf. Du wirst merken, dass das Bedürfnis, nochmal auf Snooze zu drücken, auf diese Weise gleich kleiner wird.

2. Finde die richtige Zeit, um aufzustehen

Die ideale Zeit, aufzustehen hängt mit der Schlafenszeit zusammen. Im Idealfall solltest du jeden Tag zu etwa derselben Zeit ins Bett gehen und zur selben Zeit aufstehen. Da es oft nicht so leicht ist, eine fixe Schlafenszeit einzuhalten, achte lieber darauf, gegen Ende eines Schlafzyklus aufzuwachen. Pro Nacht durchlaufen wir mehrere Schlafzyklen, die jeweils rund 90 Minuten dauern. Mithilfe von Schlaf-Apps kannst du dich zur passenden Zeit, also zum Ende eines Zyklus, aufwecken lassen.

3. Starte mit einer positiven Aktivität in den Tag

Versuche, in der Früh etwas Zeit für eine Aktivität einzuplanen, die du gerne hast. Wachst du auf und bist direkt unmotiviert, weil du keine Lust auf Arbeit oder Uni hast, wirst du nur schwer aus dem Bett kommen. Plane eine Yoga-Session ein oder nimm dir vor, ein bisschen Gitarre zu üben - so ist die Aussicht auf die erste Aktivität des Tages gleich netter und du stehst eher auf.

4. Stelle deinen Wecker für die Zeit, zu der du tatsächlich aufstehen willst

Vielleicht klingt es auf Anhieb ein bissi gefährlich - tatsächlich wirst du dich erholter fühlen, wenn du deinen Wecker auf die Zeit stellst, zu der du tatsächlich aufstehen musst (und nicht eine Dreiviertelstunde früher, sodass du noch einige Male snoozen kannst).

5. Lass Tageslicht herein

Tageslicht hilft unserem Körper zu verstehen, dass er aktiv werden soll. Daher kann es dich beim Aufstehen hindern, mit sehr dicken, geschlossenen Vorhängen zu schlafen, die jegliches Tageslicht aussperren.

6. Stelle einen Blaulichtfilter auf deinem Handy ein

Wenn du vor dem Schlafengehen üblicherweise noch am Handy hängst und durch Insta oder TikTok scrollst (same here), kann sich das negativ auf deinen Schlaf auswirken. Das blaue Licht, das dein Smartphone ausstrahlt, hindert die Melatoninproduktion in deinem Körper, wodurch du schlechter einschläfst. Auf den meisten Handys lässt sich ein Blaulichtfilter einstellen, der sich automatisch zu einer gewissen Zeit (z.B. 22 Uhr) aktiviert - schläfst du gut, wachst du leichter und erholter auf.

7. Lege dein Handy nicht direkt neben dich

Zu guter letzt: Du kommst eher nicht in Versuchung, den Snooze-Button zu drücken, wenn er außer Reichweite ist und du erst aufstehen und dich wieder hinlegen müsstest, um weiterzuschlafen. Falls es für dich vollkommen außer Frage ist, dein Handy extra weit weg zu platzieren, lege es wenigstens so ab, dass du dich strecken musst, um es zu erreichen. So wird dein Körper und Organismus zumindest ein wenig aktiviert.

 

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