Gehirnnahrung

Die richtige Ernährung im Kleinkindalter soll die Intelligenz im späteren Leben steigern, Fett und Zucker bewirken das Gegenteil, so das Ergebnis einer Studie der Universität Nottingham.

Untersucht wurden in der Langzeitstudie 4.000 Kinder während ihrer Entwicklung im Zeitraum von drei, vier, sieben und achteinhalb Jahre. In diesen Lebensabschnitten wurde mittels Fragebogen ermittelt, ob die Kinder hauptsächlich zucker- und fetthaltige Lebensmittel zu sich nehmen, ihre Ernährung aus viel Fleisch und Gemüse besteht oder großteils Reis, Nudeln, Gemüse und Obst aßen.

Mittels IQ-Test wurden die Kinder im Alter von achteinhalb Jahren auf ihre Intelligenz untersucht. Das Ergebnis: Besonders die Ernährungsgewohnheiten in den ersten drei Jahren machten sich bezüglich der Intelligenz bemerkbar. So konnten Kinder mit gesunder Ernährung beim Intelligenztest bessere Ergebnisse erzielen, als jene, deren Speisen von zucker- und fetthaltigen Speisen geprägt waren.

Fazit: Nahrung mit besonders vielen Nährstoffen fördert die Entwicklung der Intelligenz schon im Kleinkindalter. Bei Kindern im Schulalter beeinflussen zusätzlich Kohlenhydrate und ausreichend Eisenzufuhr in Kombination mit Bewegung, ausreichend Flüssigkeitszufuhr und geregeltem Schlaf die Konzentration und somit auch die Schulleistungen Ihrer Kinder positiv.

 

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