Gedanken, die in Langzeitbeziehungen normal sind

… und kein Zeichen sind, dass man sich trennen muss.

Gedanken, die in Langzeitbeziehungen normal sind

Beziehungen sind anstrengend. Manchmal fühlt man sich in der immer selben Diskussion gefangen oder fragt sich, ob man etwas verpasst hat. Wenn man in einer langen Beziehung ist, ist es völlig normal, dass man sich Fragen stellt wie: Bin ich mit der richtigen Person zusammen?

Jede Beziehung hat ihre Auf und Abs und nur weil man immer wieder die eigene Wahl hinterfragt, heißt das nicht, dass man unglücklich ist oder die Beziehung verlassen sollte. Paartherapeut Jeff Guenther erklärt, welche Gedanken ganz normal sind, wenn man sie auch in einer glücklichen und gesunden Beziehung manchmal hat:

  • Ich hasse mein*e Partner*in
  • Mein*e Partner*in ist ein*e Idiot*in
  • Wie würde es sich anfühlen, wieder Single zu sein?
  • Wie wäre es wohl, wenn ich mit jemand anders zusammen wäre?
  • Mein*e Arbeitskolleg*in ist heiß!
  • Heute langweilt mich diese Beziehung!
  • Sollte ich in dieser Beziehung bleiben?
  • Wie wäre es wohl, wenn wir unsere Beziehung öffnen würden?
  • Bin ich mein wahres, authentisches Ich mit meinem*meiner Partner*in?
  • Ich brauche Abstand!

Der Experte ergänzt: "Sich frustriert, wütend und verärgert zu fühlen und die Beziehung hin und wieder in Frage zu stellen, ist völlig normal. Vor allem in einer wirklich langjährigen Beziehung. Aber wenn einer dieser Gedanken zu einem dominanten Gedanken wird, ist das ein Warnsignal. Wenn sie aber von Zeit zu Zeit auftreten und random sind, würde ich mir persönlich nicht allzu viele Gedanken darüber machen. Beziehungen sind hart, Partner sind nervig, manchmal träumt man davon, die Dinge zu beenden. Das ist okay."

 

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