Fußball-WM aus Favela-Perspektive

Raus aus dem Stadion, rein ins Leben!

Wie erleben die 150.000 Bewohner der Favela in Rio de Janeiros eigentlich die Fußball-WM? Und wie haben sich die Armenviertel vor der WM 2014 verändert? Die beiden deutschen Journalistinnen Julia Jaroschewski und Sonja Peteranderl bloggen live auf dem Favelawatchblog und dokumentieren die andere Seite von Rio de Janeiro: Was ist gerade jetzt los und was ist im Vorfeld so passiert?

Alltagsbeobachtungen aus den Favelas

Das Blog lebt von den Alltagsbeobachtungen der beiden Journalistinnen und ist eine Art aktuelle Randnotiz des Multimedia-Projektes Buzzing Cities, das bereits seit 2011 die Veränderungen vor den sportlichen Großereignissen wie der WM und der Olympischen Sommerspiele 2016 festhält.

Unmittelbares Dabeisein

Die Beobachtungen zur Eröffnung der WM lesen sich auf den ersten Blick unspektakulär, vermitteln aber ein unmittelbares Gefühl des Dabeiseins: "Kein Herumgegröle, stattdessen nette, kleine Runden, mit denen das WM-Gucken Spaß gemacht hat. Nur ein Böller hat uns während eines Interviews fast einen Hörsturz beschert. Julia war mit dem kanariengelben Neymar-Trikot im Favela-Look - viele trugen Fußball-T-Shirts, inklusive zahlreicher Mini-Neymars." Fußball-Schauen sieht bei uns nicht großartig anders aus.

Fazit: Da werden wir öfter mal reinklicken, das Blog eignet sich nämlich nicht nur während der Werbepausen als schönes Gegenprogramm zu den Fußballübertragungen.

 

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