Frühjahrsmüdigkeit?

Eigentlich kann man es kaum erwarten, dass die Tage wieder länger und vor allem wärmer werden. Doch wenn es endlich soweit ist, hört man nicht auf mit Mittagsschläfchen und Dauergähnen. Ist die Frühjahrsmüdigkeit daran schuld?

Müdigkeit, Abgeschlagenheit, ein ausgeprägtes Schlafbedürfnis, Schwindel, Kopf- und Gliederschmerzen, Bedrücktheit, und das obwohl die Vögel zwitschern: Alles genannte gehört zu den bekannten Symptomen der Frühjahrsmüdigkeit. Doch wenn man darüber nachdenkt, klingt die ganze Theorie wenig einleuchtend: Durch mehr Licht, soll man also müder werden - irgendwie unlogisch. Mehr Licht bedeutet doch eigentlich mehr Energie, Lebensfreude und Kraft, oder etwa nicht?

Laut Befürworter der Frühjahrsmüdigkeit nicht. Demnach verlangt das wärmere Wetter und der erhöhte Lichteinfall dem Körper einiges ab, vor allem nach einem langen Winter. Die Reserven sind aufgebraucht, die Kraft neigt dem Ende zu und genau jetzt soll die Sonne mehr Müdigkeit als Power erzeugen.

Es gibt auch eine andere Seite der Medaille

Man darf aber nicht vergessen, dass es auch andere Meinungen zu diesem Thema gibt. Denn wissenschaftlich erwiesen wurde das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit bis dato nicht. Klar ist, dass viele Menschen nach einer längeren Wintersaison den subjektiven Eindruck haben, dass ihre Leistungsfähigkeit verringert sei und sie tagüber ständig müde wären, also an einer vermehrten Tagesmüdigkeit leiden. Fakt ist aber auch, dass es bisher keine zuverlässige Studie zu diesem Thema gibt, die dieses Phänomen untermauern könnte.

Die kurzzeitig zu Frühlingsbeginn auftretende Frühjahrsmüdigkeit ist also keine Erkrankung im klassischen Sinne, da deswegen noch kein Patient ein Krankenhaus aufgesucht hat.

Dauert dieser Zustand aber länger als einige Wochen an, kann man von Frühjahrsmüdigkeit auf keinen Fall sprechen. Hier liegen die Gründe für die vermehrte Schlappheit im Alltag woanders. In diesen Fällen muss unbedingt von einem Schafspezialisten in einer Schlafambulanz oder einem Schlaflabor abgeklärt und herausgefunden werden, welche Ursachen dieser Zustand hat.

Sagen Sie 'nein' zur Frühjahrsmüdigkeit

Oftmals ist es eine Stimmung, die uns in die schlechte Laune und Müdigkeit mitreisst. Versuchen Sie einen anderen Weg zu gehen! Motivieren Sie sich im Alltag selbst, lassen Sie der permanenten Müdigkeit keinen Platz in Ihrem Leben und versuchen Sie, die Freude Überhand ergreifen zu lassen.

 

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