Fresh Faces: Wir stellen vor Aaron Karl

Rowdy, Romeo, Rocker oder schauspielendes Nachwuchs-Model? Wer ist Aaron Karl?

Ein stürmischer Vormittag im Mai. Wir treffen uns auf der Terrasse des Wiener Café Stein mit Aaron Karl, 23, sprühende Ideenmaschine, Enthusiast, Musiker und Schauspieler. Zuletzt hat er Ende April als Problemjugendlicher türkischer Abstammung in der TV-SerieCopStories den Kieberen das Leben schwer gemacht.

Fresh Faces Aaron Karl

Der Oberlippenbart war echt, die türkische Identität nicht. Aaron Karl ist unverkennbar der Sohn des österreichischen Schauspielers Fritz Karl, von dem er mindestens die dunkeln Haarlocken geerbt hat. Die Ähnlichkeit ist nicht zu verleugnen. Nur gerecht, dass Aaron in Götz Spielmanns' Schnitzler Verfilmung „Spiel im Morgengrauen" (2001) die jüngere Ausgabe des Vaters gespielt hat.

Auf die Frage in welche Rollen er am öftesten gecasted wird, kommt eine überraschend bescheidene Antwort und ein breites Grinsen: „Junger Mann zwischen 18 und 25 Jahren. Schwarze Haare".

„Pass auf, ich bin Schauspieler. Das ist mein Beruf. Mein großes Glück ist, dass ich mit der Schauspielerei mein Hobby, die Musik, finanzieren kann. Ich hab's echt gut dawischt!"
von Aaron Karl, Schauspieler

Seine Arbeit nimmt er ernst, sich selbst - sympathischer weise - nicht. „Ich habe ein Talent dafür Leute mit meiner Begeisterung anzustecken. Ich bin gut im Überreden. Ich hätte auch Autoverkäufer werden können, nur kann ich Autos nicht leiden!"

Mehr zu Aaron Karl auf Seite 2 >>

Fresh Faces Aaron Karl
Hornyphon
Aaron Karl, geboren 1990.

Liebt:
Seine Freiheit und seine Bands IYI und Hornyphon.

Besitzt:
Weder einen Fernseher noch ein Auto.

Träumt davon:
Auf dem Land in Oberösterreich zu leben.

Konsumiert niemals freiwillig:
Horrorfilme.


WIR VERLOSEN DEMNÄCHST 3 ALBEN VON AARONS BAND HORNYPHON!

TERMIN-TIPP: IYI-KONZERT am 19. Juni im Chelsea!

Boygroup Live

Platten produziert Aaron in Rekordtempo. Am Markt ist derzeit das Album Hornyphon der gleichnamigen Band. Gesang und Schlagzeug. Auch jetzt ist Aaron kaum aus dem Proberaum rauszukriegen. Im Herbst soll das Album seines aktuellen Herzensprojekts IYI rauskommen. Dazwischen gibt's noch einen IYI-Live-Gig im Wiener Chelsea am 19. Juni. „Wir sind eine Boygroup" grinst Aaron über die Band, bestehend aus „guten, alten Freunden und genialen Musikern"

InlineBild (f4a62228)

Aaron überall

Vor der Kamera steht Aaron seit er 6 ist, seit 3 Jahren bestreitet er damit seinen Lebensunterhalt. Gespielt wird, was gefällt. „Mir macht's Spaß aus einer Figur etwas rauszuholen!" Sein Repertoire ist vielseitig: Vom Traktor fahrenden Romeo in der TV-Romanze „Clarissas Geheimnis" zum singenden Punk in „Schnell ermittelt" bis zum straffällig gewordenen Neffen der Integrations-Bezirksrätin Selma Kumran-Effenberg in den CopStories.

InlineBild (d3c274df)

Aarons geballte Fäuste kann man übrigens bald wieder sehen: Am Pfingstmontag im neuesten Ösi-Tatort mit Harald Krassnitzer „Unvergessen". Und natürlich demnächst wieder in der 2. oder 3. Staffel der CopStories. An den Drehbüchern wird noch gefeilt. Nur soviel wird verraten: Aus dem kriminellen Halbstarken, den Aaron mit Zähnefletschen und Augenrollen verkörpert, soll ein Gutmensch mit höheren Zielen werden.

Ob der Oberlippenbart dann noch bleibt?

 

Aktuell