Frauennetzwerke, die ihr kennen solltet: WoMentor

Prosecco ist gut, echte Hilfe ist besser. Wir zeigen euch heimische Businessnetzwerke, die bieten, was wir jetzt dringend brauchen, nämlich eine Räuberinnenleiter. Diesmal: WoMentor.

WoMentor Mentoring für Frauen

Ohne Diversität geht's nicht

WoMentor ist unter den Businessnetzwerken noch recht jung - erst vor eineinhalb Jahren gegründet, setzt Gründerin Désirée Jonek aber auf große Veränderung. Daher berät das Netzwerk nicht nur Frauen, sondern auch Unternehmen. Ihre These: Wenn die Bosse nicht auf Diversität achten, kriegen sie bald keine Talente mehr.

Und wie es um Diversität bestellt ist, zeigen die Zahlen: "Aktuell sind nur acht Prozent der österreichischen Geschäftsführer weiblich. Wenn gut ausgebildete Frauen sich mit dem Management aber nicht identifizieren können, werden sie dort nicht arbeiten wollen. Für die neuen Generationen ist gelebte Diversität extrem wichtig und für Unternehmen damit ein Wettbewerbsvorteil", so Jonek.

Expertise der 30-Jährigen zeigen

Ungewöhnlich an WoMentor ist auch das Mentoringprogramm - denn dort tummeln sich recht viele junge Mentorinnen. Warum? "Weil die Gruppe der 30-Jährigen und damit auch ihr Wissen bis jetzt noch gar nicht abgebildet sind.

Bis jetzt waren Mentoringprogramme oft nach alten Rollen abgebildet: Eine Frau, 50 plus, in C-Level-Position, erklärt die Welt aus ihrer Sicht. Das ist total okay und wichtig, aber wir denken, dass die Welt vor allem von der Expertise der 30-bis 35-Jährigen lernen kann -und auch sollte."

WoMentor setzt bei zwei Punkten an - Mentoring auf Augenhöhe und Change in den Unternehmen.

WAS BIETEN SIE?

WoMentor hat ein großes Mentoringprogramm, das auch Coachingeinheiten umfasst. Die Themen Selbstvertrauen und Persönlichkeitsentwicklung werden auf verschiedenen Ebenen erfasst. Für Gründerinnen ist das Matching relevant.

WER SOLLTE DA DABEI SEIN?

WoMentors Leitspruch ist "For women who want to grow", also erst mal recht offen. Es sollen möglichst niederschwellig alle Frauen angesprochen werden, die sich entwickeln wollen -egal, ob in der Selbstständigkeit oder als Angestellte. Ein Drittel aber sind dennoch Frauen, die mit einer konkreten Gründungsidee kommen.

WAS KOSTET DAS?

Die Mitgliedschaft ist jährlich berechnet und kostet 285 Euro. Alleinerzieherinnen und Frauen in Teilzeit zahlen 195 Euro.

WER IST SCHON DABEI?

Aktuell gibt es circa 350 Mitglieder, die sich virtuell in Sessions treffen. Sobald möglich, sind auch wieder echte Netzwerktreffen geplant.

Worauf warten – der perfekte Zeitpunkt ist jetzt! Der 5. WIENERIN Gründerinnentag steht 2021 ganz im Zeichen von Innovation und neuem Mut. Was diesmal auch nicht zu kurz kommen darf: alles rund um die Themen Nachhaltigkeit, Green Investing und Green Founding. Und natürlich immer im Mittelpunkt: der Anspruch, die ökonomische Selbstbestimmung von Frauen zu fördern. Seid dabei!

Gleich anmelden!

 

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