Frauennetzwerke, die ihr kennen solltet: Business Riot

Prosecco ist gut, echte Hilfe ist besser. Wir stellen euch heimische Businessnetzwerke vor, die bieten, was wir jetzt dringend brauchen, nämlich eine Räuberinnenleiter. Diesmal: Business Riot.

Business Riot Treffen

KARRIEREBOOST MIT FEMINISMUS

Business Riot, das ist Aktivismus. Beim Riot Festival 2019 fanden unter diesem Namen an zehn Tagen 70 Events statt - mehr als 15.000 Menschen, mehrheitlich junge Frauen, nahmen daran teil. Gründerin Therese Kaiser hat aber noch viel mehr vor. 2021 wird die Plattform Period (period.at) gelauncht - über ein Abomodell soll es dann ein Netzwerk samt wissenschaftlichem Thinktank geben.

Kaiser: "Unser größter Erfolg ist, dass wir uns ständig weiterentwickeln -2021 wird Period im Zentrum unserer Tätigkeit stehen, wo journalistische Beiträge, wissenschaftliche Recherchen, Weiterbildungs- und Diskursformate allen Menschen zugänglich sein werden, die sich für unsere Inhalte interessieren. Das wird man um neun Euro im Monat abonnieren können."

NETZWERK UND THINKTANK: Gründerin Therese Kaiser will 2021 den Business Riot um eine multimediale Karriereplattform erweitern.

Feminismus spielte von Beginn an eine große Rolle - Business Riot will nicht nur empowern, sondern auch relevantes Wissen vermitteln, wie Therese Kaiser betont: "Seit 2015 bemühen wir uns mit Konferenzen und Events um mehr Sichtbarkeit für diverse Positionen und fokussieren vor allem auf das Thema Weiterbildung und Networking."

Was ist Business Riot?

Es ist im Vergleich zu anderen Netzwerken kein Verein, es ist selbst ein Unternehmen.

Was wird angeboten?

Neben On- und Offlinevernetzung geht es stark um berufliche Weiterentwicklung und Feminismus. Hier wird gezielt mit ExpertInnen zusammengearbeitet, Mehrwert sind Zugang und kostengünstiger Preis -die #series z.B. drehen sich einen ganzen Tag lang um Arbeitswelt und Digitalisierung.

Darf jede mitmachen?

Ja, angesprochen werden immer alle Frauen, trans-, intersex und non-binary.

Was wollen die?

Ziel ist, konstruktiv zu Themen der Arbeitswelt Lösungen anzubieten. Ohne "Angstschreierei", sondern mit Expertise und Diskurs.

 

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