Frauenmantel

Frauenhilf, Frauenrock, Perlkraut - der Frauenmantel hat viele Namen und ebenso viele Anwendungsarten in der Medizin. Auch wenn seine Wirkungsweise umstritten ist, zeigen wir Ihnen, wogegen er eingesetzt wird.

Frauenmantel ist auch unter den Volksnamen Frauenhilf, Frauenrock und Perlkraut bekannt. Verbreitet ist die Pflanze in Europa, Nordamerika und Asien, wobei sie lichte Wälder und Wiesen sowie trockene Gräben und Wegränder bevorzugt.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Zur arzneilichen Anwendung wird meist nur das Kraut ohne Wurzel verwendet. Während die Wirkung des Frauenmantels in der Schulmedizin umstritten ist, wird er in der Volksmedizin wegen seiner zusammenziehenden Wirkung bei unzähligen krampfartigen Beschwerden wie Durchfälle oder Regelschmerzen eingesetzt. Äußerlich wird er als Aufguss auch bei konstitutionell bedingtem Ausfluss junger Mädchen zu Waschungen und Spülungen der Scheide verwendet. Selbst eiternde Wunden, entzündete Augen und nässende Ekzeme können damit gewaschen werden. Bei entzündeten Schleimhäuten wird der Mund mit Tee gespült, bei Halsweh wird gegurgelt.

Verwendungsformen und Darreichung

Verwendung finden vor allem der Tee und andere Aufgüsse. Zur innerlichen Anwendung wird der Tee gegen Beschwerden der Wechseljahre und gegen zu starke Monatsblutungen sowie bei Magen- und Darmbeschwerden eingesetzt. Häufig wird Frauenmantel-Tee auch zur so genannten Blutreinigungskur herangezogen.

 

Aktuell