Frauenbudget

Für das kommende Jahr ist das Budget für Frauen, so FrauenministerinGabriele Heinisch-Hosek, in der gleichen Höhe wie bisher gesichert - das sei angesichts der notwendigen Sparmaßnahmen ein wichtiges Zeichen.

Mit der Sicherung des Frauenbudgets seien, so Heinisch-Hosek, wichtige Maßnahmen wie der Ausbau des Gewaltschutzes oder Maßnahmen, um junge Frauen mehr für Technik zu interessieren, sichergestellt. Geplant ist unter dem Namen "Mädchen in die Technik" eine Online-Plattform, die Mädchen und jungen Frauen einen Überblick über die verschiedenen Berufsmöglichkeiten geben soll. Daneben arbeitet das Frauenministerium an der Erstellung eines Nationalen Aktionsplans gegen Gewalt an Frauen. Der Maßnahmenkatalog dazu soll bis Sommer vorliegen, die Umsetzung im Herbst in Angriff genommen werden.

"Guter Mix aus Sach- und Dienstleistungen"


Die Familienministerin zeigt sich mit dem Angebot der Bunderegierung, "einem guten Mix aus Sach- und Geldleistungen", zufrieden. Neben der Erhöhung der Familienbeihilfe wird die Bundesregierung in den nächsten Jahren eine dreiviertel Milliarde Euro in den Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen sowie in die Ganztagsschulen investieren. Es gehe darum, die Gesetze an den erweiterten Familienbegriff - Stichworte Patchworkfamilien, Regenbogenfamilien oder AlleinerzieherInnen - anzupassen, so die Familienministerin.

 

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