Frauen machen sich mit "Penis-Eyeliner" über Make Up-Trends lustig

Unter dem Hashtag #dickliner posten dieser Tage dutzende Frauen Fotos von sich mit einem Penis (?!) im Gesicht. Wir haben uns angesehen, was hinter diesen eigenartigen Bildern steckt.

Das Internet hat uns viele tolle Beauty-Trends beschert. Über die Sinnhaftigkeit mancher lässt sich allerdings streiten. "Butt-Contouring", zum Beispiel oder "die 100-Schichten-Makeup-Challenge" sind nur einige der Social-Media-Trends, auf die wir lieber verzichtet hätten.

Make-Up wird über Instagram und Co. zur Perfektion hochstilisiert und als ultimatives (Lebens-)Ziel (Stichwort #makeupgoals) in den sozialen Medien angepriesen.

Bilder wie diese hier, sind nicht nur Inspiration für Frauen, sondern fördern unrealistische Schönheitsvorstellungen. Mit Natürlichkeit hat das nichts mehr zu tun: Jede Braue ist zur Perfektion gezupft, keine Pore ist mehr zu sehen und Lippen sind größer als je zuvor:

@thecutestberry 💎

Ein von Absolutely Slay 💎 (@slaysolutely) gepostetes Foto am

Eyeliner-Perfektion mal anders

Asia Brautigam, eine 19-Jährige aus Kalifornien, startete nun einen Gegen-Trend, um zu zeigen, wie absurd unsere Beauty-Vorstellungen geworden sind.

In Anspielung auf den Hype rund um den "perfekten Eyeliner" (#eyelineronfleek) veröffentlichte sie nun Bilder von sich, mit einer eigensinnigen, phallusförmigen Interpretation des schwarzen Augen-Makeups.

Ihr "Dickliner" verbreitete sich innerhalb weniger Stunden über Twitter und erreichte über 50.000 Menschen.

Die Reaktionen auf Twitter sind überraschend positiv. Viele Nutzer zeigten sich begeistert von der humorvollen Interpretation der 19-Jährigen.

Einiger Nutzerinnen folgten Asias Beispiel und machten den "Dickliner" nach. Die "Copycats" bewiesen durchaus Kreativität beim Nach-"Schminken".

"Es war ein Spaß"

Dem Internet-Portal Buzzfeed erklärte die "Initiatorin" des Trends: "Ich wollte mit einen Spaß über kreative und künstlerische Eyeshadow Looks erlauben". Sie hätte allerdings großen Respekt vor allen, die beruflich als "Make-Up-Artist" arbeiten und wollte diese mit der Aktion in keinster Weise beleidigen.

Es sollte lediglich eine Persiflage der irren Schönheitsziele in den sozialen Medien sein.

 

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