Fragen Sie bloß nicht Dr. Wikipedia! Dieser irrt!

Wer kennt das nicht: Wer Dr. Google bei Krankheiten befragt, muss schnell fürchten statt an einem normalen Husten plötzlich an einer unheilbaren Krankheit zu leiden. Doch auch Kollege Dr. Wikipedia ist nicht viel besser ...

Eine neue Studie der School of Osteopathic Medicine im amerikanischen Bundesstaat North Carolina versagt Wikipedia den Rang als medizinischer Berater. In 9 von 10 Artikeln zu medizinischen Themen finden sich gravierende Fehler. Die Forscher raten dazu bei Krankheiten; erst einen Arzt zu konsultieren bevor sie sich Infos von Wikipedia holen sollten. Warum? Die bei Wikipedia ersichtlichen Infos widersprechen häufig der aktuellen Studienlage.

Lustig: Prof. Wikipedia in Person

Schuld daran seien zwei zentrale Probleme: Zum einen könne jeder Informationen ändern und zum anderen würden diese nicht so streng von Fachleuten unter die Lupe genommen wie Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften. Für die Studie wurden Artikel zu zehn Krankheiten wie Herzerkrankungen, Lungenkrebs, Diabetes, Osteoarthritis, Rückenprobleme und Asthma auf den Wahrheitsgehalt überprüft.

Kurios: Den Autoren der Studie zufolge nutzen 70 Prozent der Ärzte und Medizinstudenten Wikipedia als Informationsquelle.

 

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