Fotos von Plus-Size Models tun unserer Psyche gut

Eine amerikanische Studie hat nun eindeutige Beweise vorgelegt, dass kurvige Models unser Körperbild positiv beeinflussen.

Die Fotos von Plus-Size Models wie Ashley Graham oder Charli Howard beherrschen gerade weltweit die Schlagzeilen. Viele freuen sich darüber, dass endlich mehr realistische Körperbilder in den Medien verbreitet werden, doch es gibt auch Kritiker, die behaupten, man würde damit "ein ungesundes Körperbild vermitteln".

In einer kleiner Studie der Florida State University wurde nun aber nicht nur festgestellt, dass uns die Bilder von Plus-Size Models in keinster Weise schaden - sondern sich sogar positiv auf unsere Psyche auswirken.

Für die Untersuchung wurden 49 Frauen im College-Alter ausgesucht, die nach eigenen Angaben gerne abnehmen wollten. In der Studie wurden den Probandinnen Bilder von dünnen und dicken Models gezeigt, anschließend wurden die Frauen über ihr Körperbild befragt.

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Plus-Size Models unterstützen positives Körperbewusstsein

Es stellte sich heraus, dass das Betrachten der Fotos von Plus-Size Models dazu führte, dass die Probandinnen weniger "Fehler" an ihrem Körper fanden und grundsätzlich zufriedener mit ihrem Aussehen waren.

Das Gegenteil war hingegen der Fall, als den Frauen Bilder von dünnen Models vorgelegt wurden. Es zeigte sich, dass diese Probandinnen damit begannen, sich mit den dünnen Models zu vergleichen und grundsätzlich unzufriedener mit ihrem Aussehen waren.

Die ForscherInnen zeigen sich überrascht von den eindeutigen Ergebnissen. "Wir fanden es überwältigend, dass es einen klaren psychologischen Vorteil gibt, wenn die Medien realistischere Körpertypen zeigen, als das traditionelle dünne Model. Die Frauen machen weniger Vergleiche, fühlen eine erhöhte Körperzufriedenheit, schenken den Models mehr Aufmerksamkeit und erinnerten sich mehr an die durchschnittlichen, Plus-Size-Models", so Russell Clayton, Psychologe und Mit-Autor der Studie.

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