FOMO in der Weihnachtszeit: Wie du dir die Weihnachtsfeiertage alleine schön machst

Du siehst den Feiertagen unsicher entgegen, weil du bereits weißt, dass du viel Zeit allein verbringen wirst? Ein paar simple Ideen, mit denen du dir die Zeit fein machen kannst.

FOMO in der Weihnachtszeit: Wie du dir die Weihnachtsfeiertage alleine schön machst

Um dich herum plaudern die Leute darüber, dass sie dringend noch Geschenke für Freund*innen besorgen müssen oder was sie wohl erwartet, wenn sie über Weihnachten heim zur Familie fahren. Das bereitet dir ein mulmiges Gefühl, weil du die Feiertage nicht mit deiner Familie verbringst, du aufgrund der Coronasituation vorsichtig sein musst oder prinzipiell nicht Weihnachten feierst und daher über die Feiertage viel allein sein wirst. Damit auch du eine schöne Zeit hast, haben wir uns verschiedene Dinge überlegt, die du in diesen Tagen machen kannst, und zwar ohne allzu viel Aufwand. Schau mal:

10 Ideen, wenn du die Weihnachtsfeiertage allein verbringst:

1. Beginne ein spannendes Buch

Nichts lenkt besser von der Realität um dich herum ab, als ein Buch, das dich so richtig hineinzieht und in eine andere Welt transportiert. Vielleicht hast du ja auch schon eine lange Liste an Literatur, die du gern lesen würdest, aber nie die Zeit dafür findest – now is the time!

2. Gönn dir einen gepflegten Binge-Marathon

Noch länger als deine Leseliste ist die Watchlist, mit Serien, die du eigentlich schon seit Monaten auschecken wolltest – aber dann hast du doch wieder nur Gilmore Girls-Reruns geschaut? Stöbere in deinen abgespeicherten Serien oder frag Freund*innen nach Empfehlungen – und gib dich ganz ohne schlechtes Gewissen dem Serienmarathon hin (mit ausreichend Snacks natürlich!).

3. Mach Self-Care

Wann hast du das letzte Mal ein entspannendes Bad genommen? (Oder vielleicht Fußbad, wenn keine Wanne zur Verfügung steht?). Und was ist eigentlich mit den ganzen Gesichtsmasken, die du irgendwann besorgt, dann aber doch nie verwendet hast? Tu dir selber Gutes, pflege deinen Körper und mach’s dir so richtig nett. Pro Tipp: Lässt sich auch wunderbar mit Punkt 2 kombinieren!

4. Engagiere dich

Den meisten von uns geht es besser, wenn wir etwas für andere tun. Die Weihnachtszeit bietet sich dafür wunderbar an, da viele (auch lokale) Aktionen ins Leben gerufen werden, um die Menschen zu unterstützen, die es zu dieser Zeit des Jahres besonders schwer haben. Informiere dich doch mal, ob es vielleicht eine Einrichtung für obdach-/wohnungslose Menschen in deiner Nähe gibt, die Unterstützung brauchen kann - möglicherweise kannst du vor Ort aushelfen oder mit Sachspenden unterstützen.

5. Mach eine Social Media-Pause

Anstatt mindlessly durch sämtliche Feeds zu scrollen und dir die kitschigen Weihnachtsposts deiner Bekannten anzusehen, lass das Handy mal liegen oder – wenn's anders nicht klappt – lösche Apps wie Insta, Facebook oder TikTok für eine Zeit von deinem Smartphone. So ein Digital Detox bewirkt Wunder und lüftet das Hirn aus – glaub uns!

6. Mach was selber!

Ob leckere Kekse, eine selbstgeschöpfte Seife oder selbstgestrickte Socken – etwas mit den eigenen Händen und Skills herzustellen, ist eine tolle Beschäftigung und ein richtig befriedigendes Erlebnis. Praktischerweise ist das Internet voll mit Anleitungen. Als ersten Schritt könntest du mal Pinterest durchstöbern und dir ein Pinboard mit kreativen DIY-Ideen zusammenstellen. Dann suchst du dir ein 1. Projekt heraus und los geht’s!

7. Hol mal wieder deine Gitarre hervor

Musizieren hebt die Laune und fördert die Gehirnleistung. Warum also nicht die verstaubte Gitarre, Flöte oder das Keyboard hervorholen und ein bissl drauf herumprobieren? Wenn du noch kein Instrument hast – warum nicht jetzt beginnen, eines zu lernen? Zu spät ist es nämlich nie! Unser Tipp: Ukulele klingt auch bei Anfänger*innen schön und bringt rasche Erfolgserlebnisse.

8. Gestalte ein Visionboard

Diejenigen, die seit Corona sagen, planen hat eh keinen Sinn, können wir zwar gut verstehen – ein bisserl träumen und Ziele setzen tut uns allen aber trotzdem ganz gut. Denn: Ohne Ziel klappt auch das mit der Motivation nicht so wirklich, daher überlege dir doch mal, was du in den nächsten Monaten und Jahren gern erreichen möchtest und fasse es in einem hübschen Visionboard (wir können wieder nur Pinterest empfehlen) zusammen.

9. Mach einen Winterspaziergang

Die ganze Zeit nur auf der Couch oder im Bett zu verbringen, kann dann doch etwas betrüblich wirken, also rein in die Winterstiefel und raus in die Natur! Vielleicht hat ein*e Freund*in ja Zeit und Lust, mit dir durch den verschneiten Park zu spazieren oder du machst dich solo auf den Weg und erkundest Gebiete, die du selbst noch nicht so gut kennst (Thermoskanne nicht vergessen!).

10. Unterziehe deine Wohnung einer Grundreinigung

Du bist daheim, hast jetzt bissi mehr Zeit und du wirst dich danach richtig gut fühlen. Worauf wollen wir hinaus? Richtig, Wohnung putzen! Hast du den Schweinehund erst mal überwunden und bist ein bissl in Fahrt gekommen – unbedingt motivierende Musik aufdrehen! – läuft das Ganze wie von selbst und du wirst vielleicht sogar Spaß daran finden. Und wie gesagt: Kaum etwas fühlt sich so herrlich an, wie nach einem gscheiten Wohnungsputz ins frisch überzogene Bett zu fallen!

 

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