Flip Flops sind jetzt wieder "cool" - und so trägst du sie

Früher haben wir sie eigentlich nur im Badeurlaub getragen, nun tauchen sie bei den Fashion-Weeks als Street-Style und sogar am Runway auf. Was es damit auf sich hat - und wie du den Trend stylen kannst.

Ja, wir geben es zu, es ist schon ein wenig befremdlich unsere Strandschlampfen plötzlich in der High Fashion zu sehen. Was eine Eintagsfliege hätten werden können, hat sich nun wirklich als Trend etabliert: Flip-Flops sind in und sie sind gekommen, um zu bleiben.

Das zeigte sich nicht zuletzt auf der Copenhagen Fashion Week, wo der Trend inflationär an den Füßen diverser InfluencerInnen gesichtet wurde.

So stylst du Flip-Flops jetzt

Statt mit Capri-Hose oder Sommerkleidchen stylt man die Zehentreter hier aber mit lässigen Hosenanzügen, langen Seidenröcke, Radlerhosen (ja, die feiern seit letztem Jahr auch ihr Revival!) oder lockeren Culottes. Wie so manche Modekennerin beweist, funktionieren die Flip-Flops sogar mit Spitzenkleid, wenn man auf die richtige Kombination setzt.

Zuerst Sneakers, dann Grannies, jetzt Flip-Flops

Der große Pluspunkt ist freilich, dass die flachen Schuhe so bequem sind, dass man mit ihnen jeden noch so langen Fashion-Week-Marathon ohne Schuhwechsel übersteht. Die Bequemlichkeit dürfte eine der Gründe sein, warum es die früheren Badelatschen plötzlich in den Mode-Olymp katapultiert hat. Hohe Stöckel-Absätze schaffen es in Zeiten von Grannie-Shoes und dem Sneaker-Hype derzeit nicht auf den Runway (never forget: sogar Crocs haben es letzten Sommer auf den Catwalk geschafft). Dafür haben wir uns schon zu sehr an die bequemen Alternativen gewöhnt. Flip-Flops eignen sich zudem hervorragend, um Outfits "downzudressen", also cooler wirken zu lassen und sind die perfekte Alternative zu Sneakers, die im Sommer eigentlich sowieso immer zu warm waren (wir haben sie trotzdem getragen).

Wie ist es überhaupt soweit gekommen?

Dass Flip-Flops die große Mode erobern würden, hat sich schon letztes Jahr abgezeichnet. Da liefen in Kopenhagen bereits die ersten InfluencerInnsn mit den Badelatschen herum, auf den Laufstegen zeigten zuvor Alexander Wang, Michael Kors oder Isabel Marant die Schuhe in ihren Kollektionen. Sogar Rihanna nahm ein Modell mit Absatz in ihre Fenty x Puma-Kollektion auf, als dann auch noch Anna Wintour, Chefin der amerikanischen Vogue kürzlich meinte, sie stünde auf Flip-Flops ("I love flip flops"), war eigentlich klar, dass der Aufstieg der Zehensandalen nicht mehr zu verhindern war.

TrendforscherInnen sind sich mittlerweile ziemlich einig, dass der Flip-Flop-Trend gerade erst Fahrt aufnimmt, auch in der Vogue schwärmen Redakteurinnen über den Schuh, der dich "cool aussehen lässt, ohne, dass es so aussieht, als würdest du es wollen".

Ob man den "Schuh" nun mag oder nicht, zumindest einen Vorteil hat der Flip-Flop allemal - er ist leistbar. Mit 20 Euro pro Flip-Flop ist man bei Kult-Label Havaianas gut dabei, SchnäppchenjägerInnen wissen, dass es freilich auch noch günstiger haben kann. Selbst Fair-Fashion Varianten schlagen mit nur zehn Euro zu Buche. Wir sind schon gespannt, was der nächste Sommer so bringt.

 

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