"Fizzing" ist der neue Dating-Trend und ihr seid alle schuldig, wetten?!

"Neeeein, er*sie muss schon zuerst schreiben!", denkst du? Tja, man hat nun dem Liebesphänomen, dass man sich manchmal ein bisserl zu stolz ist, einen Namen gegeben.

Fizzing, Dating

An dieser Stelle vorab ein aufrichtiges Beileid und Rest in Peace an alle Gspusis, die eigentlich so viel Potenzial hatten, aber an einem beiderseitigen "Pff, oiso i meld mi jetzt fix ned als erstes" gescheitert sind. </3

Was Fizzing bedeutet

Genau dieses Liebesphänomen des Ein-bisserl-zu-stolz-Seins hat jetzt einen Namen: "Fizzing" ergänzt die Liste an absurden Wörtern für Dating-Phänomene wie etwa Peacocking, Soft Ghosting oder Submarining. Der neueste Zuwachs der Begrifflichkeiten kommt vom Englischen "to fizz", zu Deutsch etwa: entweichen, bzw. von "fizzling", zu Deutsch: im Sand verlaufen.

Schweigen statt Trennen

Und dieses "im Sand verlaufen" einer zwischenmenschlichen (romantischen) Beziehung kennen wohl die meisten: Man trifft sich, es läuft gut, es wird immer intensiver, über den Beziehungsstatus sprechen will man aber doch nicht so wirklich und irgendwann bricht der Kontakt schließlich ab. Von beiden Seiten besteht zwar eigentlich noch Interesse, aber man ist zu stolz, sich bei seinem Gegenüber zu melden.

Es bleibt: Ungewissheit

Das Gspusi wird also ohne offizielles Schlussmachen beendet, weil sich einfach keine der beiden Personen meldet - Wie sollte man denn auch Schlussmachen, ohne je etwas benannt zu haben? Auch wenn man sich kurzfristig gesehen zu stolz ist, sich beim Gspusi zu melden, tut aber "Fizzing" unserer mentalen Gesundheit gar nicht gut. Statt einem richtigen Schlussstrich bleibt am Ende nämlich lediglich Ungewissheit – und damit fällt es uns viel schwieriger abzuschließen als mit einer expliziten (schmerzhaften) Trennung.

 

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