Fit für die Piste

Hoch lebe die Skisaison. Doch bevor es auf die Piste geht, ist erst einmal Trockentraining angesagt. Denn nur mit Training und richtigem Aufwärmen kann einem winterlichen Skivergnügen nichts mehr im Wege stehen.

Um für die Piste gut gerüstet zu sein, gilt es Ausdauer, Gleichgewicht und Koordination zu trainieren. Dies kann leicht zuhause zwischendurch, aber bitte regelmäßig, geschehen. Bei Kraftübungen ist es besonders ratsam, wenn die Rumpf- und Beinmuskulatur im Vordergrund steht.

Vier einfache Fitnessübungen

1) Umsteigsprünge zum Aufwärmen

Zunächst sollten Sie auf einer Stelle locker laufen und die Arme mitschwingen lassen. Nach einer kurzen Aufwärmphase wechseln Sie dann aus dem Laufen heraus zu lockeren Umsteigesprüngen, indem Sie die Füße zusammenschließen und aus der Hüfte heraus abwechselnd nach links und nach rechts springen.

2) Step-Workout für eine bessere Balance

Um die Balance und ein besseres Abfedern zu trainieren, stellen Sie sich vor eine Treppenstufe, mit den Füßen etwa hüftbreit auseinander und den Knien leicht gebeugt. Dann einen Fuß auf die Stufe stellen und den Körper nach oben drücken, wie beim Treppensteigen. Das Gewicht auf den vorderen Fuß verlagern, den hinteren Fuß vom Boden heben und wieder absetzen. Diese Übung sollte etwa zehn Mal mit jeweils dem linken und dem rechten Fuß gemacht werden. Dann kurze Pause und das Ganze nocheinmal.

3) Abfahrtshocke für die Oberschenkelmuskulatur

Stellen Sie sich hüftbreit hin und beugen Sie die Knie, sodass Sie sich in einer Hocke (allerdings nicht zu tief) befinden. Setzen Sie sich mit dem Po so weit nach hinten, als würden Sie sich auf einen Sessel setzen. Wichtig dabei ist ein gerader Rücken. Die wippenden Auf- und Abbewegungen wiederholen Sie 15-20 Mal, danach die Beine kurz ausschütteln und einen weiteren Satz mit 15-20 Wiederholungen machen.

4) Wedel für Bein-, Rücken- und schräge Bauchmuskulatur

Stellen Sie sich erneut hüftbreit hin und beugen Sie die Knie. Durch eine gegensätzliche Rotation von Schulter und Becken, verbunden mit dem gleichzeitigen Springen, entsteht die typische Wedelbewegung. Drei Mal zehn Sprünge in jede Richtung bringen die Muskulatur in Form und um das ganze zu intrensivieren, können die Arme mitgeschwungen werden.

 

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