"Fishing" ist der neueste, und gleichzeitig altbekannte Dating-Trend

Die Dating-Strategie ist nicht neu - jetzt gibt es aber einen Begriff dafür.

Nach Benching, Submarining, Pigging und Co. gibt es nun auch für eine weitere altbekannte und unangenehme Dating-Strategie einen Begriff: "Fishing". Wahrscheinlich hat es jede von euch schon öfter vermutet, oder sogar selbst gemacht.

Was "Fishing" genau ist? Wenn man Nachrichten an jede Menge Tinder-Matches gleichzeitig schickt und abwartet, wer "anbeißt". Dabei wird jedoch kaum Zeit in die Originalität investiert, meistens ist es einfach der gleiche Satz, der in Copy-Paste-Manier weitergeleitet wird.

"Fishing" - die Suche nach dem besten Fang

Während es höchst selektive Tinder-UserInnen gibt, gibt es nämlich auch die, die einfach ins Blaue swipen und auf ein Signal warten. "Fischer" gehen aber einen Schritt weiter und kontaktieren sehr, sehr viele Matches ziemlich lieblos, um dann zu entscheiden, wen sie "weiterverfolgen" werden.

Das Konzept des "Fishings" ist zwar kein neues, aber Dating-Apps machen es heutzutage natürlich wesentlich leichter, sie zu verfolgen. Es passiert aber nicht nur online, auch im Freundeskreis kann es vorkommen, dass Menschen diese Strategie verfolgen. Eine klassische "Fishing"-Nachricht ist: "Was machst du heute Abend?" Klingt harmlos, aber manche Anzeichen deuten durchaus darauf hin, dass es vielleicht nicht um ehrliches Interesse geht.

 

So erkennst du einen "Fischer"

Der sicherste Hinweis: er antwortet nicht mehr, obwohl du eine Antwort geschickt hast. Das heißt wahrscheinlich, er hat sich für jemanden anderen aus seinem Massen-SMS-Pool entschieden. Ein Muster, das wir alle kennen: die Unfähigkeit, sich auf etwas festzulegen. Ein "Fischer" nimmt nämlich nicht die erste Person, die antwortet, sondern wartet ab und überlegt, wer die "beste Wahl" ist. Das ist - vor allem wenn es um romantische Dinge geht - natürlich alles andere als nett. Doch bei FreundInnen haben wir es wohl alle schon gemacht, um Pläne für den Abend zu schmieden.

Für den "Gefischten" fühlt es sich nur leider nie gut an. Schließlich will niemand die zweite oder dritte Wahl sein.

Es gibt jedoch Wege, sich die Enttäuschung zu ersparen. Wenn dir jemand zum Beispiel nur spätabends und am Wochenende schreibt, sehr lange zum Antworten braucht und sonst kein reales Interesse an deinem Leben hat, wirst du wahrscheinlich von dieser Person "gefischt". Dann heißt es nur: schnell davon schwimmen.

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