Fischküche

Lachs, Forelle oder Zander? Gegrillt, gebraten oder sanft gegart? Was aus dem Wasser auf unseren Teller kommt ist nicht nur leicht verdaulich, sondern auch reich an wichtigen Nährstoffen. Welche Fische besonders gesund sind und wie sie am besten zubereitet werden, erfahren Sie hier.

Egal ob fett oder mager, klein oder groß - grundsätzlich werden Fische in Meeres- bzw. See- sowie Süßwasserfische unterteilt. Zu letzteren zählen etwa Barsch, Forelle, Karpfen, Zander oder Aal, zu den Meeres- und Seefischen gehören unter anderem Hering, Kabeljau, Lachs, Scholle oder Thunfisch. Aal, Lachs oder bestimmte Forellen fühlen sich allerdings sowohl in Süß- als auch im Salzwasser wohl.

Eines haben alle Fische gemeinsam. Sie gelten als gesunde Alternative zu Fleisch. Denn anders als etwa Schweinefleisch punkten fettreiche Kaltwasserfische mit hochwertigen Omega-3 und -6-Fettsäuren, denen ein positiver Effekt bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen nachgesagt wird.
Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Mangnesium oder Phosphor sowie die Vitamine A, D und mehrere B-Vitamine tragen ebenfalls zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Auch bei Jodmangel ist Fisch zu empfehlen: Schon 100 bis 150 g können den Tagesbedarf von 200 Milligramm Jod decken.

Magerer Fisch
Kabeljau: 77 kcal und 0,6 Fett je 100 g roher Fisch
Seelachs: 81 kcal und 0,9 g Fett/100 g
Hecht: 82 kcal und 0,9 g Fett/100 g
Seezunge: 82 kcal und 1,3 g Fett/100 g
Zander: 83 kcal und 0,7 g Fett/100 g

Fetter Fisch
Aal: 281 kcal und 24,5 g Fett/100 g
Hering: 233 kcal und 18,6 g Fett/100 g
Thunfisch: 226 kcal und 15,5 g Fett/100 g
Lachs: 202 kcal und 13,6 g Fett/100 g

Frisch auf den Tisch
Fisch sollte beim Kauf entweder tiefgekühlt oder wirklich frisch sein. Denn selbst die richtige Lagerung kann die leichte Verderblichkeit dieses Produktes nicht entgegenwirken. Wenn Sie frischen Fisch kaufen, sollten Sie deshalb auf folgende Merkmale achten:

- hellrote Kiemen

- klare, prall gefüllte Augen mit schwarzen Pupillen

- glänzende Hautoberfläche, klare Schleimschicht

- feste, elastische Muskulatur

- möglichst geruchsfrei - wenn Sie bereits einen starken Fischgeruch wahrnehmen, sollten Sie lieber vom Kauf absehen

Neben Nährwerten sollte beim Fischkonsum auch der Bestand der Tiere beachtet werden. Denn laut Greenpeace sind allein die europäischen Fischbestände im Meer bereits zu 90 Prozent überfischt.
Bei beliebten Arten wie Thunfisch, Dorsch oder Heilbutt wurde bereits ein massiver Rückgang der Bestände registriert. Achten Sie auf Gütesiegel wie Biofisch, Naturland (beides in Österreich) oder MSC. Welche Fische besonders bedroht sind, zeigt der Fisch-Ratgeber von Greenpeace.
 

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