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Finanzen im Griff

Wie frau finanziell vorsorgt und sich für die Zukunft rüstet.

Immer mehr Frauen nehmen ihre Finanzen selbst in die Hand. Und das ist gut so. Angesichts von steigenden Scheidungsraten, der vermehrten Teilzeitarbeit von Frauen und der daraus resultierenden drohenden Altersarmut gehören Frauen nach wie vor ermutigt, sich für finanzielle Vorsorge zu interessieren und sich damit Unabhängigkeit und Selbstbestimmung zu sichern. Beim Erste Women Talk lauschten über 400 Gäste den Impulsvorträgen der Erste Bank-Expertinnen und -Experten, die wertvolle Tipps und Denkanstöße rund um die Themen Vorsorge und Vermögensaufbau speziell für Frauen parat hatten.

Vorsorgen

Die eigene Altersvorsorge steht meist im Fokus. Unabhängig davon sollte jede Frau aber auch Maßnahmen treffen, um für Ernstfälle wie plötzliche gesundheitliche Probleme oder Todesfälle gerüstet zu sein. Finanziell vorsorgen kann man für derartige Risiken beispielsweise mit den unterschiedlichsten Versicherungen. „Um dringende Rechnungen begleichen zu können, sollten aber ebenso Vorkehrungen getroffen werden“, so Sabine Götsch, Leiterin der Rechtsabteilung der Erste Bank. Eine Zeichnungsberechtigung oder Mitinhaberschaft für Konten ist empfehlenswert, genauso wie die ­Erstellung eines Vermögensverzeichnisses. Unangenehme Themen wie unerwartete Schicksalsschläge sollten auch in Bezug auf finanzielle Aspekte mit einer Vertrauensperson besprochen werden.

Veranlagen

Ein Sparbuch alleine reicht heutzutage in Sachen Vorsorge nicht mehr aus. Wertpapier­experte Simon Mennel erklärte, dass eine ausgewogene Veranlagung das Um und Auf sei, und riet, monatlich zumindest eine kleine Summe in Fondssparplänen beiseitezulegen. Ein wichtiger Punkt ist auch das Thema der verantwortungsvollen Veranlagung. Geld sinnvoll anzulegen sei heute wichtiger als bloß möglichst hohe Renditen zu erwirtschaften. Die Erste Bank ist hier führend bei nachhaltigen Angeboten.

Unterhaltung

Nach den informativen Talks gab es die Gelegenheit, zu plaudern, sich zu vernetzen und inspirieren zu lassen. Einen Blick in die Fashion-Zukunft bot die Modeschau von Schülerinnen und Schülern der Modeschule Michelbeuern, die ihre Kreationen am Laufsteg präsentierten. Wer auf den Geschmack gekommen ist, konnte direkt vor Ort nach Einzelstücken Ausschau halten und sie im Pop-up-Shop erwerben.

Unabhängigkeit

­„Finanzielle Un­abhängigkeit und damit die Grundlage für Wohlstand schaffen“ – das war bereits vor 200 Jahren der Gründungsgedanke der Erste Bank, und er ist heute aktueller denn je. Das zeigte sich auch beim Erste Women Talk.

3 Tipps für Ver­mögensvorsorge

Unvorhergesehene Schicksalsschläge wie ein Todesfall oder Einschränkungen der Gesundheit können das Leben plötzlich verändern – auch in finanzieller Hinsicht. Sabine Götsch, Leiterin der Rechtsabteilung der Erste Bank, fasst die wichtigsten Vermögensvorsorge­tipps für den Ernstfall zusammen.

1. Überblick verschaffen: In der Familie oder in einer Partnerschaft sollte es eine Vertrauensperson geben, die über die Finanzen Bescheid weiß – sowohl über die eigenen als auch über die des bzw. der jeweils anderen. Ein offenes Gespräch über die vorhandenen Finanzwerte schafft Klarheit und erleichtert bei einer emotionalen Ausnahmesituation die Vorgehensweise. Die Erstellung eines Vermögensverzeichnisses – also eine Auflistung der vorhandenen Finanzwerte – gibt einen guten Überblick.

2. Girokonto: Mit einer Zeichnungsberechtigung kann die Vertrauensperson Geld beheben und Zahlungen durch­führen – im Falle des Ablebens des Kontoinhabers erlischt der Zugriff. Anders ist das bei einer Konto­mitinhaberschaft: Hier ist man auch nach einem Todesfall voll verfügungsberechtigt. Will man sein Konto nicht teilen, kann man der Vertrauensperson Geld für den Ernstfall auch auf einem Losungswortsparbuch hinterlegen, um nach dem Schicksalsschlag etwa dringende Rechnungen wie Miete, Strom etc. oder die Begräbnis­kosten bezahlen zu können.

3. Check-Gespräch: Um einen Überblick über die eigenen Finanzen zu behalten, ist ein jährliches Gespräch mit dem Bankberater empfehlenswert. Bei dieser Beratung sollte auch besprochen werden, wer Zugriff auf welche Vermögenswerte bekommen sollte. Diese Vertrauensperson sollte bei dem Termin durchaus auch anwesend sein.

 

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