Filmtipp: Malala - Ein Recht auf Bildung

Malala ist fast für ihren Kampf gestorben, und kämpft doch unermüdlich weiter für das Recht auf Bildung für Mädchen. Jetzt wurde ihr Leben in einem Film porträtiert - und wir können es kaum noch erwarten.

Malala wurde nach der afghanischen Volksheldin Malala von Maiwand benannt, die in der Schlacht von Maiwand die paschtunischen Truppen gegen die Truppen der britischen Besatzer anführte. Mit elf fing sieunter einem Pseudonym an für die BBC zu bloggen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Taliban in ihrer Heimat Pakistan Mädchen das Recht auf Bildung verweigert. Aus Sicherheitsgründen schrieb sie unter dem namen Gul Makai über das Leben als Mädchen unter dem unterdrückenden Regime der Taliban.

2012 - da war sie gerade 15 Jahre alt - wurde Malala Yousafzai und ihr Name immer bekannter und sie wurde unter Druck gesetzt. Sie ließ sich allerdings nicht aufhalten, und am 9. Oktober 2012 schoss ein Taliban auf dem Heimweg von der Schule ihr aus nächster Nähe mit drei Schüssen ins Gesicht. Ihr Zustand war zunächst kritisch, doch nach drei Tagen konnte sie in ein Londoner Spital überführt werden. Seit dem setzt sie sich weltweit unermüdlich für das Recht von Mädchen auf Bildung ein. Mit 17 wurde sie zur jüngsten Friedensnobelpreisträgerin aller Zeiten.

Der Film gibt Einblick in das Leben Malalas und ihren mutigen Weg. Wir sehen ihre enge Beziehung zu ihrem Vater, der mehrere Privatschulen in Pakistan leitet und ihre Leidenschaft für Bildung entfacht hat, ihre mitreißenden Reden vor den Vereinten Nationen, bis hin zu ihrem Alltag mit ihren Eltern und ihren Brüdern. Wir können es kaum noch erwarten!

Hier ist noch ein beeindruckendes Interview bei der amerikanischen Talk-Moderatorin Ellen DeGeneres:

"Meine Angst, meine Schwäche und meine Hoffnungslosigkeit sind an dem Tag gestorben, als ich angeschossen wurde."

"Malala - Ein Recht auf Bildung" startet am 23.10.2015 in den österreichischen Kinos.

 

Aktuell