Fashion Revolution Day

Trauriger Jahrestag: Am 24. April 2013 ist in Bangladesch die Fabrik von Rana Plaza eingestürzt - 1.133 Menschen kamen dabei ums Leben. In Österreich erinnern heute zahlreiche Aktionen an die noch ausstehenden Entschuldigungen.

Die Bilder gingen um die Welt. Am 24. April 2013 stürzte das achtstöckige Gebäude in Sabhar an der Peripherie der Hauptstadt Dhaka in sich zusammen. Neben den mehr als 1000 Toten wurden fast doppelt so viele Menschen verletzt. Westliche Textilunternehmen hatten hier zu billigsten Konditionen Kleidung nähen lassen - vor allem von Frauen. Längst ist die Katastrophe von Rana Plaza zum Symbol geworden - zum Symbol für unmenschliche Arbeitsbedingungen der TextilarbeiterInnen und deren Ausbeutung durch die westliche Textilindustrie.

Fashion Revolution - was geht?

Medial kommt jetzt Bewegung in die Sache. Der traurige Jahrestag wurde weltweit zum Fashion Revolution Day ausgerufen. Und auch in Österreich macht sich die engagierte Szene stark. Die Clean Clothes Kampagne (CCK) hat zum Beispiel ein Video gedreht und fordert von den verantwortlichen Unternehmen, die ausstehenden Entschädigungen an die Betroffenen zu zahlen.

Was können wir tun?

Zum Beispiel ein simples Statement setzen: Anlässlich des Fashion Revolution Day sind heute alle aufgerufen, ihre Kleidung verkehrt herum (#InsideOut) anzuziehen und das im besten Fall auch öffentlich zu machen. Die österreichische Bloggerin Nunu Kaller ist schonmit gutem Beispiel voran gegangen.

Donnerstag, 24. April 2014

10:00-12:00
Zum Gedenken an die Opfer von Rana Plaza wird ein Teppich aus 1.138 schwarzen T-Shirts ausgelegt.

Wo? Ecke Mariahilfer Straße, Museumplatz/ 1070 Wien

20:00
Filmscreening im Ebenberg Shop

Wo? Neubaugasse 4/ 1070 Wien


Freitag, 25. April 2014

19:30
Filmscreening "The Hands that sew your Shirt"

21:00
Filmgespräch mit Michaela Königshofer, Clean Clothes Kampagne, und Thomas Haunschmid, Care Filmmacher

Wo? Admiralkino, Burggasse 119/ 1070 Wien
 

Aktuell