Fashion Fantasy

Alles ist möglich und nichts unerlaubt: Unter dieser Prämisse vereinen sich jetzt Pracht-Kreationen aus 1001 Nacht, Muster-Magien aus Fernost und Folklore-Couture aus dem Süden zu einer brisanten Mode-Mischung. Ihr Auftrag: Grenzen überschreiten - die der Länder und die der Fantasien.

Weiterdenken gefragt:

Kultur und Kunst waren für die Mode immer tragende Ideengeber. Von dem einen inspiriert, von dem anderen animiert, entstanden über die Jahre immer wieder Neuzugänge, die sich schließlich als neuer Trend auf den Laufstegen der Modemetropolen präsentierten. Bei Donna Karan war es letzten Sommer Afrika, bei Gucci einst Balkan-Folkloristik und heuer überraschten Labels wie Proenza Schouler mit asiatischen Einflüssen. All diese Farben, Formen und Stile sind so gegensätzlich wie nur möglich - und dennoch, eines haben sie gemein. Sie erzählen Geschichten von Ländern und Leuten. Vielleicht fand man gerade deshalb letztlich einen gemeinsamen Nenner - denn trotz der Andersartigkeit sorgt erst die Mischung dieser Stile für einen wirklich explosiven Mode-Cocktail.

luisaviaroma.com

Fashion-Facts:


Gemeinsam stark:
Dieser Trend ist nichts für Schüchterne. Statt gezielter Zurückhaltung und Fokus auf eine Inspirationsquelle kommt hier alles zusammen: Halsschmuck im Stil Afrikas, Gladiatoren-Armbänder mit Indien-Flair und kostbare Brokatstickereien, die an die Zeiten von Ludwig XIV. erinnern, paaren sich hier wie selbstverständlich mit futuristischen Cuts, rockigen Nieten und Hightech-Materialien. Natürlich, solch ein Stilmix bedarf jede Menge Geschick, Übung und ein gut geschultes Auge für das, was trotz der Unterschiede letztlich gemeinsam funktioniert.


Frage der Farbe:

Hauptkriterium spielen hierbei sicherlich die Farben - sie können zwar wild gemixt werden, sollten aber dennoch Harmonie vermitteln. Gold als Basis zu wählen, ist in keinem Fall falsch. Genauso wie Schwarz oder Beige als Kontrasttöne. Fügt man dann noch eine Schmuckfarbe, sei es Rubinrot oder Smaragdgrün hinzu, wirkt der Look imposant aber gleichzeitig edel.


Zweiter wichtiger Punkt - das Layering:
Kurz über lang, beschreibt den Stilleitfaden wohl am besten. Kleider, Bodenlange Röcke und Blusen wie Tops können ganz simpel gewählt werden, wichtig ist nämlich was darüber getragen wird. Gilets mit Fransen, Blousons mit Paisley-Mustern oder transparente Zusatzschichten sind hier ideal. Gerade wenn sie üppig verziert oder bestickt sind, lassen sie die Grundtöne in ihrem besten Licht erstrahlen und einzigartig wirken.

Letzter Schliff: die Accessoires.

Hier gilt: mehr ist mehr. vergoldete oder verzierte XL-Gürtel, Ringe, die über mehrere Finger reichen oder Maxi-Cuffs mit Anhängern können nach Belieben miteinander kombiniert und auch ruhig über die Stoffe (man denke hier an Armreifen) getragen werden.

M.A.C. Cosmetics/Catwalkpix

Best of Beauty:
Abschluss zum Extra-Oriental-Look ist das passende Make-up. Dunkle Nägel, tiefschwarz umrandete Augen und Gold-Akzente führen den Look ins Extrem. Hier lieber bewusst auf geradlinige Styles wie ägyptische Lidstriche oder Lippen in Gewürztönen setzen. Diese können ruhig intensiv sein, sollten aber bewusst gewählt werden. Dafür am besten seine Schokoladenseite auswählen - bei der einen ist es der Mund, bei der anderen sind es die Augen oder die Brauen. Dann funktioniert der Beauty-Streich auch mit wenig Übung.

 

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