Farbveränderung

Du denkst über eine Farbveränderung nach, bist dir aber nicht sicher, ob dir blondes, rotes oder brünettes Haar überhaupt steht? Schnapsidee oder gute Wahl – unsere Checkliste verrät, ob wer den Farbwechsel wagen kann.

Bezaubernd Blond

Treffen die folgenden Aussagen auf dich zu, ist dein Wunsch nach blondem Haar wahrscheinlich keine schlechte Idee.

  • Du warst als Kind schon mal Blond: Wenn du als kleines Mädel ein Blondschopf warst (und erst später nachgedunkelt bist), ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dir blonde Haare vom Hautton her gut zu Gesicht stehen. Allerdings nur, wenn dein Teint nicht zu dunkel ist! Sonst wirkt‘s schnell billig.

  • Du bist bereit, Zeit und Geld zu investieren: Da der Ansatz bei blondem Haar am deutlichsten sichtbar ist, ist hier besondere Pingeligkeit beim Nachfärben gefragt. Alle vier Wochen Nachcolorieren ist Pflicht!

  • Du kannst mit einem Haufen blöder Anmachen umgehen: Tatsache ist nun mal, dass die meisten Männer nach wie vor Blondinen bevorzugen.

Farbveränderung zu Blond

Tipps & Tricks

  • Dank neuartiger Formulierungen ist es zwar möglich, sein Haar in Eigenregie um bis zu acht Nuancen heller zu färben, aber das Resultat ist für Laien kaum einschätzbar. Deswegen sollte man die Blondierung unbedingt an einer einzelnen Haarsträhne testen.
  • Die sicherste Variante ist aber nach wie vor ein Profi. „Sollte die Farbe dann doch nicht dem gewünschten Ergebnis entsprechen, kann der Friseur mit den richtigen Produkten sofort nachbessern“, erklärt Salonleiterin Theresa Plöchl von L.A. Hairstyles. „Außerdem kann der Profi mit mehreren Nuancen gleichzeitig arbeiten, um Farbschattierungen zu setzen. Das wirkt gleich viel natürlicher!“
  • Wem steht was? Zu heller, rosiger Haut und dunkleren Brauen passen kühle, aschige Blondtöne (z.B. Platin, Perlmutt, Kristall, Eis). Bei olivfarbenem oder gelblichem Teint und Sommersprossen wirken warme Nuancen (z.B. Karamell, Honig, Gold) harmonischer.
  • Blondierungen strapazieren das Haar. Damit die Mähne nicht noch trockener wird, sollte man regelmäßig Intensiv-Pflege verwenden und auf Lockenstab und Glätteisen, sowie auf alkoholhaltige Stylingprodukte verzichten.
  • Keine Panik bei unschönem Gelbstich! Mithilfe spezieller Blond-Shampoos mit Silberpigmenten kann man den Fehlton wieder neutralisieren.
  • Bei blondem Haar wirken softe Lippenstifte- und Blushfarben wie Pfirsich und Rosé am vorteilhaftesten. Soll es etwas knalliger sein, dann greif bei kühlem Blond zu Himbeerrot, bei warmen Nuancen zu Korall! Und: schwarze Mascara unbedingt durch braune ersetzen!

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Farbveränderung zu Brünett
Farbveränderung zu Rot
Die erste Ziffer des Farbcodes einer Haarcoloration verrät Ihnen immer den Grundton bzw. die Farbintensität (1: schwarz, 2: schwarzbraun, 3: dunkelbraun, 4: mittelbraun, 5: hellbraun, 6: dunkelblond, 7: mittelblond, 8: blond, 9: hellblond,10: lichtblond).

Die zweite Ziffer gibt Auskunft über den Reflex, also ob der Ton z.B. kühler oder wärmer schimmert (0: natur, 1: asch, 2: matt/perlmutt-irisé, 3: gold, 4: kupfer/goldrot, 5: mahagoni, 6: violett/rot)


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Brilliant Brünett

Treffen die folgenden Aussagen auf dich zu, ist braunes Haar durchaus eine ernst zu nehmende Option.

  • Du ärgerst sich ständig über kaputtes, glanzloses Haar: Von wegen braunes Haar ist unscheinbar! Brünett reflektiert das Licht von allen Haarfarben am besten! Und kann deswegen kaputte Spitzen und Co. auch viel besser kaschieren.
  • Du willst möglichst wenig Aufwand haben: Brünett ist die pflegeleichteste aller Farben: Sie verblasst wesentlich langsamer als Rot, der Ansatz ist länger vernachlässigbar – und sogar das Zu-Hause-Färben gilt als relativ idiotensicher. Außer die Ausgangshaarfarbe ist Blond: Hier kann das DIY-Resultat laut Expertin schonmal etwas grünstichig werden.
  • Du neigst zu unregelmässigem, fleckigem Teint: Kühle Brauntöne gelten als Teintschmeichler, während Blond Rötungen eher noch hervorhebt.

Tipps & Tricks

  • Generell gilt: In Sachen brünette Colorationen sollte man nur um maximal vier Nuancen dunkler werden als die natürliche Ausgangsfarbe. Alles andere wirkt unnatürlich und hart. Von pechschwarzen Colorationen ist sowieso abzuraten. Hier ist die Helmeffekt-Gefahr zu groß! Zu ganz hellem Schneewittchenteint empfiehlt die Expertin ein kühles Mokka. Blondinen treffen derweil am ehesten mit goldstichigen Nuancen wie Nougat den richtigen Ton, Rothaarige mit rotstichigen Nuancen wie Kastanie.
  • Du bist nicht der Typ für radikale Veränderungen? Mit immer dunkler bzw. dichter gesetzten Strähnchen können sich Neo- Brünette behutsam an ihren neuen Look heranwagen.
  • Mit keiner anderen Farbe lässt sich dein Haarschnitt so wunderbar unterstreichen wie mit Braun! Grafisch oder sehr akkurat, gerade geschnittenes Haar kommt am besten mit einer monochromen Coloration zur Geltung. Ist dein Haar eher stufig geschnitten und/oder fällt welliger, kann der Profi das durch Strähnchen oder hellere Spitzen hervorheben.
  • Schluss mit Haarspray! Brünettes Haar ist berühmt für seinen unvergleichlichen Glanz – Haarspray wäre in dieser Hinsicht nur kontraproduktiv.
  • Brünette können fast jede Make-up-Farbe tragen! Wie wäre es mal mit Lippen in leuchtendem Orange? Auch super angesagt: Korallpink und Fuchsia! Hinreißender Eyecatcher: Smokey Eyes in dunklen Blautönen.

Auf Seite 3: Rassig Rot >>>

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Rassig Rot

Treffen die folgenden Aussagen auf dich zu, solltest du den Traum von der roten Feuermähne ruhig in die Tat umsetzen.

  • Du bist alles andere als schüchtern: Rot ist definitiv ein Eyecatcher! Deswegen sollte man genug Selbstbewusstsein haben, um die Blicke der Mitmenschen zu ertragen.
  • Du hast relativ gesundes Haar: Rote Farbpigmente greifen weniger gut und verblassen schneller als andere Farben. Je trockener das Haar und je kaputter die Spitzen, umso schneller waschen sich die roten Farbpigmente wieder aus. Anti-Schuppenshampoo ist übrigens ebenfalls ein Rothaarkiller!
  • Du hast einen eher kühlen, rosigen Teint: Prinzipiell gibt es zwar für fast jeden Hautton die passende Rotnuance, aber für Mädels mit gelblichem oder olivfarbenem Teint gestaltet sich die Suche wesentlich schwieriger.

Tipps & Tricks

  • Bei blonden Haaren ist der Wechsel auf Rot etwas problematischer als bei braunem Ausgangshaar. Mit Erdbeerblond (wie es z.B. Blake Lively manchmal trägt) bist du auf der sicheren Seite. Kupfer funktioniert sowohl bei kühlem als auch bei warmem Teint. Konzentriert man sich auf die Augenfarbe, kann man sagen: Warme Rosttöne bringen grüne Augen zum Leuchten, während blaue Augen eher von strahlenden Rottönen profitieren.
  • Finger weg von violettstichigen Auberginetönen, es sei denn, der Friseur rät explizit dazu! Die Chance, dass solch künstlich wirkende Töne dir schmeicheln, ist gering.
  • Trockenshampoo gehört ins Standardrepertoire jeder falschen Rothaarigen! Um die Intensität der Coloration möglichst lange zu wahren, sollten man das Haar nämlich möglichst selten waschen. Idealerweise nur zweimal pro Woche.
  • Um die Farbe zwischendurch mal aufzufrischen, verwendet man am besten alle 1-2 Wochen einen colorationsintensivierenden Pflegebalsam
  • Nicht nur zu häufiges Waschen lässt rotes Haar schneller verblassen, sondern auch UV-Strahlen. Um vorzeitiges Ausbleichen zu verhindern, sollten Stylingprodukte einen Lichtschutzfaktor haben. Auch gut: im Freien möglichst oft Hüte und Haartücher tragen!
  • Rothaarige sollten einen Bogen um pinken Lippenstift und pinkes Blush machen? Wer so etwas behauptet, ist von vorgestern! Perfekt für die Augen: intensives Grün und Lila!
 

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