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Family Trip mit dem Auto: Vorbereitung und Planung

Von Baby bis Kleinkind – bei langen Autofahrten ist da einiges zu beachten! Wie unterhalte ich den Nachwuchs? Welches Hilfsmittel wirkt gegen Übelkeit? Wir geben Tipps für eine stressfreie Autofahrt mit Kind.

Family Trip mit dem Auto: Vorbereitung und Planung

Lange Fahrten, mitunter im dichten Verkehr, dazu sommerliche Hitze - Eine Urlaubsfahrt mit dem Auto kann anstrengend und zur Geduldsprobe werden. Für Kinder - und besonders für Kleinkinder - können lange Autofahrten Stress bedeuten. Sie müssen zwar nicht konzentriert hinter dem Steuer sitzen. Ihr Problem ist: Die Möglichkeiten, zu spielen oder etwas zu machen, sind stark begrenzt, sie können sich nicht wie gewünscht bewegen. Glücklich sind jene, bei denen die Kinder einfach ruhig aus dem Fenster blicken und die Gegend genießen. Bei allen anderen gilt: Kinder, die sich gegenseitig necken und auf die Nerven gehen, zappelig werden, quengeln - das ist fast schon vorprogrammiert. Eltern sollten auf die Stimmung im Auto achten - Unruhe ist oft ein Zeichen für Hunger, Durst oder dass es Zeit für eine Pause ist. Treffe bereits Gegenmaßnahmen, bevor die Situation eskaliert. Einige Tipps, damit die Autofahrt in den Urlaub der erste Schritt zur Entspannung wird.

Gemeinsame Reiseplanung

Beziehe die Kinder (ab einem gewissen Alter) in die Planung der Fahrt mit ein. Was wollen sie mitnehmen? Was brauchen sie? Dadurch können sie sich auf die Reise vorbereiten und verstehen, was auf sie zukommt.

Regelmäßige Pausen

Bei längeren Autofahrten gehören regelmäßige Pausen grundsätzlich dazu – besonders jedoch, wenn man mit Kindern unterwegs ist. Dabei geht es aber nicht bloß um den schnellen Gang auf die Toilette, sondern um eine echte Rast, um sich mal wieder ordentlich bewegen, laufen, springen und den Kopf durchlüften zu können. Längere Fahrten sollten in mehrere Etappen gestückelt werden. Informiere dich vorab über Raststationen und Parkplätze auf der Strecke. Entsprechende Angaben findest du auf der ARBÖ-Website. Vielleicht lässt sich gleich ein Badestopp oder ein Ausflugziel zwischendurch einplanen.

Was tun im Notfall?

Unverhofft kommt oft – leider auch bei Autofahrten. Eine Panne oder ein Blechschaden an sich ist schon schlimm. Noch unangenehmer wird es, wenn Kinder mit im Auto sind. Da ist man über eine rasche und kostenlose Pannenhilfe doppelt froh, oder wenn man ein Leihauto bekommt, falls der eigene Pkw nicht wieder flott gemacht werden kann. Dies sind nur zwei der Klubvorteile einer ARBÖ-Mitgliedschaft.

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Nutze die Gewohnheiten der Kinder

Vor allem bei Babys und Kleinkindern ist es sinnvoll, die Fahrt dem Tagesrhythmus des Nachwuchs anzupassen. Wenn Schlaf- und Essenszeiten zu sehr durcheinander geraten, ist die Gefahr, dass die Kleinen ungemütlich werden, recht groß. Also: Fahre, wenn die Kinder normalerweise müde sind. Dann können sie im Auto schlafen und die Reise ist weniger anstrengend. Fahrten in der Nacht sind freilich nicht jedermanns Sache. Der Vorteil ist jedoch: Die Straßen sind normalerweise frei und man riskiert keinen Stau. Wichtig dabei ist, dass die Person hinter dem Steuer selbst gut ausgeruht ist und vorgeschlafen hat, um fit für den Trip durch die Dunkelheit zu sein. Wenn du tagsüber unterwegs bist, solltest du zu den üblichen Essenszeiten eine Rast mit Mahlzeit machen.

Für Unterhaltung sorgen

Am ruhigsten sind Kinder, wenn sie sich selbst beschäftigen können. Das ist angeschnallt und mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit im Auto natürlich nicht immer so einfach. Kinder brauchen bei der Autofahrt Unterhaltung. Es funktioniert ja auch daheim: Spiele oder Videos am Tablet, aber auch das gute alte Buch können für längere Zeit die Aufmerksamkeit des Kindes auf sich ziehen. Der Haken an der Sache ist jedoch: Lesen aber auch auf den Bildschirm schauen können Übelkeit fördern. Eine Alternative wären dann Hörbücher oder klassische Spiele wie "Ich packe meinen Koffer".

Reiseübelkeit: Mir ist so schlecht

Übelkeit beim Autofahren ist nichts Ungewöhnliches. Ursprung dafür sind widersprüchliche Sinneseindrücke. Man bewegt sich zwar nicht selbst, der Gleichgewichtssinn vernimmt durch das fahrende Auto jedoch eine Bewegung. Der Betroffene bekommt Schwindelgefühle, Übelkeit bis zum Erbrechen. Kinder und Jugendliche sind von Symptomen der Reiseübelkeit stärker betroffen als ältere Menschen.

Was dagegen helfen kann:

  • Aus dem Fenster schauen, damit die Augen und der Gleichgewichtssinn einen Bezugspunkt haben.
  • Regelmäßig frische Luft ins Auto lassen.
  • Während der Fahrt ausreichend trinken.
  • Damit der Magen nicht leer ist, sollte vor der Fahrt eine leichte Mahlzeit zu sich genommen werden.

Probier's mal mit Gemütlichkeit

Die Fahrt sollte möglichst bequem sein - und dazu kann auch die passende Kleidung beitragen. Sie sollte luftig sein, nicht einengen oder reiben. Ein Beispiel: Kapuzenpullis können im Schulterbereich eine lästige Wulst bilden. Empfehlenswert ist der Zwiebellook, also mehrere dünne Schichten als eine dicke. Dann kann man je nach Temperatur etwas an- oder ausziehen. Wichtig ist auch der Sitzkomfort. Ein nicht optimal eingestellter Gurt oder Kindersitz fällt bei kurzen Fahrten zum Supermarkt nicht so ins Gewicht, bei der Urlaubsreise über mehrere Stunden kann dies mitunter zu Unzufriedenheit führen. Aber Achtung: Kinder sollten es sich im Kindersitz nicht zu bequem machen und herumlümmeln. „Out of Position Occupants“ ist der Fachausdruck für Insassen, die nicht so sitzen, wie sie sollen. Kinder lehnen sich beispielsweise sehr oft aus ihren Kindersitzen, um besser nach vorne sehen zu können. Wenn aber ausgerechnet in dieser Situation ein Unfall passiert, können mitunter schwere Verletzungen folgen.

 

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