Familienbeihilfe

Mehrere Maßnahmen für die Familie hat die Regierung bei ihrer Klausur in Waidhofen an der Ybbs beschlossen. Vor allem die Familienbeihilfe soll in Zweijahresschritten erhöht werden.

830 Millionen Euro mehr stehen bis 2018 den Familien im Rahmen der Familienbeihilfe zur Verfügung", fasst Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) die Entwicklungen Pro-Familie bei der Regierungs-Klausur in Waidhofen an der Ybbs zusammen, „wir wollen diese Familienbeihilfe stufenweise anheben und beginnen bereits mit dem 1. Juli dieses Jahres."

In den Jahren 2016 und 2018 folgen die nächsten Stufen. Das Schulstartgeld in Höhe von € 100,- für die Sechs- bis 15-Jährigen bleibt erhalten, berichtete das das Ö1-Mittagsjournal am Mittwoch. Ein konkretes Modell will ÖVP-Familienministerin Sophie Karmasin laut APA allerdings erst Ende Jänner präsentieren.

Plus 8,5 Prozent für Kinder mit Behinderung

Wie viel Geld das "Mehr" für die Familien bedeutet hängt von der neuen Definition der derzeit vier Stufen der Familienbeihilfe ab. Auch diese soll nämlich neu geregelt werden. Fixiert wurde laut Spindelegger allerdings der Zuschlag für erheblich behinderte Kinder: Er soll von € 138,30 auf € 150,-monatlich angehoben werden - ein Plus von etwa 8,5 Prozent. Für Familien wurde neben der Erhöhung der Familienbeihilfe auch der Ausbau der schulischen Tagesbetreuung und der Kinderbetreuungseinrichtungen erreicht.

Es ist höchste Zeit für diese Maßnahmen, denn die Familienbeihilfe ist seit dem Jahr 2000 nicht erhöht worden. ÖVP-Familienministerin Sophie Karmasin hofft jedenfalls, dass die laufende Valorisierung auch von der nächsten Regierung beibehalten werden wird.

 

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