Fahradfahrerinnen in Berlin wehren sich gegen Beschimpfungen

Berliner Fahrradaktivistinnen starten eine Online-Petition gegen "Automachos".

Als Radfahrerin muss man sich im Autoverkehr schon mal die ein oder andere Beschimpfung oder Beleidigung anhören. Doch auch sexuelle Belästigung gehört zum Fahrrad-Alltag einer Frau dazu.

Den Berliner Radfahrerinnen reicht es jetzt: sie starteten eine Initiative gegen die "Automachos". "Damit machen wir auf herabwürdigende Beleidigungen und aggressive Konfrontationen mit Autofahrern aufmerksam: “Schlampe”, “Fotze” oder “Hure” – im Straßenverkehr machen Frauen Erfahrungen, die in anderen Bereichen nicht mehr toleriert werden", steht auf der Website der Initiative Volksentscheid Fahrrad. Auf change.org/automacho kann eine entsprechende Petition unterzeichnet werden.

Männliche Autofahrer beleidigen Frauen auf Fahrrädern

„So oft wie auf dem Fahrrad werde ich nirgendwo als Schlampe oder Fotze beschimpft“, sagte Johanna Dickershoff, Mit-Initiatorin der Kampagne, gegenüber der deutschen Nachrichtenagentur dpa. „Teilen Sie den Straßenraum für alle Verkehrsarten gerecht auf, schaffen Sie geschützte Radwege und zeigen Sie gegenüber den Automachos klare Kante“, heißt es auf der Seite der Initiative.

Das Ziel: „Straßen müssen sichere Orte für alle sein. Aufgabe der Politik ist es, dafür zu sorgen!“

 

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