Fahle Haut? Wie Smog & Co unserer Haut schaden - und was du tun kannst

Mit diesem Detox-Beauty-Programm schützt du deinen Teint vor unsichtbaren Haut-Feinden.

Haut Stress  Detox

Die größten Stressfaktoren für unsere Haut sind die, die man mit bloßem Auge nicht sieht. Stress, Ozon, freie Radikale, Feinstaub oder Keime greifen die Zellen an und lassen den Teint auf lange Sicht fahl wirken und Falten entstehen. Beim Detoxing geht es daher um ein gezieltes Erholungs- und Aufbauprogramm, das die Haut in ihrer Regenerationsfähigkeit unterstützt und toxine Umwelteinflüsse so gut es geht abwehrt. Und zwar am besten mit diesen Beauty-Maßnahmen:

+ Reinigung: Das allabendliche Waschprogramm ist der schnellste Weg, um Schmutz, Staub, Pollen und ähnlichen Umweltbelastungen von der Haut zu spülen. Denn nur, wenn die Haut von solchen Rückständen befreit ist, kann die Zellatmung reibungslos funktionieren. Außerdem wird verhindert, dass die Poreneingänge verstopfen und Mitesser entstehen. Besonders gut wirken dabei übrigens spezielle Detox-Reiniger, die mit Fruchtsäuren oder dem Co-Enzym Q-10 arbeiten.

+ Tiefenreinigung: Meersalz-Peelings sind die ultimative Detox-Waffe. Die grobkörnigen Rubbel-Kuren tragen nämlich selbst hartnäckige Rückstände ab und wirken zudem desinfizierend auf gereizter und geröteter Haut. Mindestens ein Mal pro Woche sollte man seiner Haut (Gesicht und Körper) daher ruhig ein entsprechendes Pflegeprogramm gönnen.

+ Dampfbäder: Warmer Dampf öffnet die Poren und aktiviert die Mikrozirkulation der Zellen, so dass hauteigene Regenerationsprozesse optimal unterstützt werden. Einfach eine Schüssel mit heißem Kamillentee füllen, circa 3 Esslöffel Salz darin auflösen, Gesicht in den warmen Nebel halten, Handtuch überwerfen und die pflegenden Dämpfe für circa drei bis fünf Minuten ihr aktivierendes Werk tun lassen. Doch Vorsicht: Um Verbrennungen zu vermeiden, sollte man zunächst mit der Handgelenk-Innenseite prüfen, wie heiß der Wasserdampf ist. Außerdem empfiehlt es sich, Dampfbäder nicht öfter als ein Mal pro Woche durchzuführen, da heiße Temperaturen auf Dauer austrocknend wirken können.

+ Ölziehen: Nach ayurvedischer Überlieferung lässt sich der körpereigene Entgiftungsprozess durch so genanntes "Ölziehen" unterstützen. Die indische Lehre für ein langes Leben versteht die Zunge nämlich als die Verlängerung des Magen-Darm-Trakts und damit als wichtiges Zentrum für Entgiftungsprozesse. Beim Ölziehen wird jeden Morgen nach dem Aufwachen ein Teelöffel Zahnöl oder Kokosöl für circa zwei Minuten im Mund gespült und anschließend ausgespuckt. Im Öl sollen toxine Rückstände der Zungenoberfläche gebunden und so aus dem Körper transportiert werden.

+ Pflegen: Wirkstoffe, wie Vitamin C und E, Seelen, Zink und grüner Tee helfen, so genannte "freie Radikale" abzuwehren. Freie Radikale sind aggressive Sauerstoff-Teilchen, die sich an Hautzellen haften und diese angreifen. Die aggressive Wirkung freier Radikale lässt sich gut beobachten, etwa, wenn man einen Apfel aufschneidet und zusieht, wie sich die Schnittfläche nach wenigen Minuten braun färbt. Gibt man hingegen etwas Zitronensaft (hoch konzentriertes Vitamin C!) über das Fruchtfleisch bleibt die Färbung aus, da das Vitamin freie Radikale effektiv abwehrt. Und nach einem ähnlichen Prinzip arbeiten auch spezielle Detox-Cremes.

+ Lachen: Die schönste aller Detox-Methoden ist aber wohl noch immer ein herzhaftes Lachen. Denn wer viel lacht, hat nachweislich weniger Stresshormone im Körper und fühlt sich besser - und das sieht man auch.

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