Eukalyptus

Gegen alles ist ein Kraut gewachsen. Stimmt! Man muss nur wissen, welches Heilkraut wofür, oder besser gesagt wogegen, eingesetzt werden kann. Diesmal geht es um Eukalyptus.

Der Eukalyptusbaum stammt ursprünglich aus Neuseeland und Tasmanien. Der Baum wächst bei guten Bedingungen sehr schnell und wird dabei bis zu 70 Meter hoch.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Der arzneilich wirksame Bestandteil ist das ätherische Öl mit dem Hauptbestandteil Cineol (früher: Eukalyptol), das aus den Blättern des Baumes gewonnen wird. Es wird vor allem gegen Erkältungssymptome wie Husten, aber auch andere Atemwegsbeschwerden wie Asthma oder Bronchitis eingesetzt. Das Eukalyptus-Öl mit dem unverwechselbaren Geruch wirkt desinfizierend in der Lunge und macht den Schleim flüssiger.

Verwendungsformen und Darreichung

Einsatz findet Eukalyptus vorwiegend äußerlich in Erkältungsbädern oder in Balsams zum Einreiben bei Bronchialkatarrh. Gemischt mit Pfefferminz- und Cajeputöl wird das Eukalyptusöl äußerlich bei leichten Kopfschmerzen sowie bei lokalen Muskelschmerzen angewandt.

Gut zu wissen

Bei Kindern sollten Eukalyptus-Produkte vorsichtig dosiert werden. Erwachsene reagieren selten allergisch auf Eukalyptus-Öl.

 

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