Essen und Krankheit

Beim diesjährigen Österreichischen Ernährungsbericht 2012 wurde festgestellt, dass viele Österreicher Probleme mit dem Essen haben. Unsere heutige Ernährung ist fett- und zu salzhaltig und bietet dem Körper keine ausgewogene Energiezufuhr. Infos zu Büchern und Rezeptbeispiele verraten wir Ihnen hier.

40 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher sind übergewichtig. Und viele leiden an irgendwelchen Krankheiten, die zu einer drastischen Einschränkung der Lebensmittel und negativen Auswirkungen auf das Alltagsleben und die Psyche hat.

Viele dieser Krankheiten können allerdings durch einfache Ernährungsumstellung positiv beeinflusst werden. Es geht hier allerdings nicht nur um Vorbeugung, sondern auch teilweise um eine gewisse Art von Lindern bestehender Symptome und Schmerzen.

Mittels schmackhafter, auf die jeweilige Krankheit individuell ausgerichteter Rezepte, können unangenehme Beschwerden und Probleme vermindert werden. Sei es bei Gicht, Gastritis, Erkrankungen der Leber, Niere oder Bauchspeicheldrüse, der Maudrich Verlag hat eine Reihe kleiner Ratgeber-Bücher für einzelne Erkrankungen herausgebracht, die mit wertvollen Tipps, Rezepten sowie nützlichen Informationen, zur Besserung der Ernährung von Patienten beitragen sollen. Zudem werden medizinische Informationen verständlich und nachvollziehbar dem Leser vermittelt.

Ernährung bei Gastritis

Hier erklären die Autoren Kriehuber und Fortis wie es sich trotz Gastritis ausgewogen und schmackhaft kochen, essen und genießen lässt. Etwa 200 Rezepte für verdauungsschonende Gerichte und hilfreiche Tipps für Sofortmaßnahmen bei akuten Beschwerden sind ebenfalls darin zu finden.

Rezeptbeispiel: Dinkelflockensuppe

Zutaten:

  • 75 g Dinkelflocken
  • 1-2 EL Margarine/Butter
  • 100 g Kefir
  • 500 ml Gemüsesuppe
  • frische Kräuter

Zubereitung:

Die Dinkelflocken mit Butter leicht anrösten und anrichten. Das Kefir und die feingehackten frischen Kräuter darüberstreuen und mit heißer Gemüsesuppe übergießen.

Rezeptbeispiel: Schleimsuppe aus Reis

Zutaten:

  • 8 EL Reis
  • 1 l Wasser oder Suppe
  • 1-2 EL Butter
  • ev. Prise Salz

Zubereitung:

Den Reis mit kaltem Wasser oder der Brühe 70 min lang auf kleiner Flamme kochen. Ab und zu kaltes Wasser nachgießen. Gelegentlich umrühren und mit dem Schneebesen die Reiskörner etwas zerschlagen.

Die Suppe durch ein Sieb streichen, mit Wasser zur gewünschten Konsistenz bringen, nochmals aufkochen und eventuell mit einer Prise Salz nachwürden. Mit Butter abschmecken.

Wer will, kann in diese Suppe mit dem Schneebesen ein Eigelb einrühren.


Weitere Rezeptbeispiele zu Ernährung bei Gicht und Nierenerkrankungen finden Sie auf Seite 2!

Ernährung bei Gastritis
Autoren: Irmgard Fortis, Johanna u.Ernst Kriehuber
Preis: € 14,90

Ernährung bei Erkrankung der Leber
Preis: € 14,90

Ernährung bei Brustkrebs
Autoren: Agnes Budnowski, Flora Koller, Martina Kreuter
Preis: € 14,90

Ernährung bei Erkrankung der Niere
Autor: Johann Grassl
Preis: € 14,90

Ernährung bei Gicht
Autoren: Ernst Kriehuber, Irmgard Fortis
Preis: € 14,90

Ernährung bei Gicht

Mit einer richtigen Ernährung kann man Harnsäurewerte einfach senken und gleichsam ausgewogen genießen.

Hilfreiche Tabellen zeigen, zu welchen Lebensmitteln Sie ohne Bedenken greifen können und wie Sie diese verarbeiten verraten über 160 Rezepte.

Rezeptbeispiel: Fischfilet in Zitronenbutter

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2-4 Fischfilets ohne Haut (bevorzugt weiße Fischsorten)
  • Saft 1 Zitrone
  • Mehl zum Bestäuben
  • 4 EL Butter

Zubereitung:

Den Fisch salzen und mit etwas Zitronensaft beträufeln, dann mit Mehl bestäuben. 2 EL Butter erhitzen und die Filets beidseitig sanft anbraten. In einem kleinen Topf den Zitronensaft erhitzen und die restlichen 2 EL Butter darin schmelzen. Vor dem Servieren über den Fisch gießen und mit Petersilienkartoffeln oder Reis anrichten.

Ernährung bei Erkrankungen der Niere

Neben Rezepten findet man hier nützliche Tricks, wie sich Salz, Kalium und Phosphor in Speisen sparen lassen. Übersichtliche Ernährungstabellen helfen den Lesern dabei eine gute und richtige Auswahl von Lebensmitteln zu treffen. Durch die genauen Nährwertangaben unterhalb der Rezepte, weiß jeder exakt, was genau in einer Portion steckt.

Rezeptbeispiel: Mexikanisches Chili

Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Rapsöl
  • 100 g Rindfleisch
  • 3 Tomaten
  • 100 ml Wasser
  • 2 TL Tomatenmark
  • 50 g Paprika (grün)
  • 50 g Paprika (rot)
  • 80 g Kidneybohnen (abgetropft aus der Dose)
  • 120 g Zuckermais
  • Pfeffer, Knoblauch, Chilipulver (Cayennepfeffer)

Zubereitung:

Zwiebeln fein schneiden und in Öl anrösten. Fleisch in feine Streifen schneiden und mitrösten. Geschälte Tomaten, Tomatenmark dazugeben und mit Wasser aufgießen. Paprika, Bohnen, Mais hinzufügen und mit Knoblauch, Salz, Pfeffer und Chilipulver würzen. Alles weich dünsten.

Tabelle (34875df6)

 

Aktuell