Es ist soweit: Der 1. Corona-Dating-Trend ist da (und er ist ganz schön fies)

Es war nur eine Frage der Zeit: 'Coronazoning' ist das (erste) Dating-Phänomen, das die Pandemie hervorgebracht hat. Hier erfahrt ihr, was es damit auf sich hat:

Frau liegt im Bett und schaut aufs Handy

Weil wir momentan nicht rausgehen dürfen, ist das mit den sozialen Kontakten, speziell in Sachen Dating, nicht gerade einfach. Kein Wunder, dass momentan viele auf Online-Dating-Plattformen ausweichen: Bist du auch gerade fleißig auf Tinder, Bumble und Co unterwegs? Dann ist dir 'Coronazoning' vielleicht schon untergekommen.

Was ist 'Coronazoning'?

Wie ihr möglicherweise schon erahnen könnt, leitet sich der Terminus 'Coronazoning' vom bereits verbreiteten Phänomen 'Friendzoning' ab – und ist leider ähnlich enttäuschend. Beim 'Friendzoning' kann sich eine*r von Zweien mehr vorstellen, der*die andere allerdings nur Freundschaft, sprich der*die Zweite landet in der 'Friendzone'. Oder wie es das Urban Dictionary beschreiben würde: "When life shits all over you and you want to kill yourself" (Gut, das ist wohl ein bisserl sehr dramatisch).

Beim 'Coronazoning' verhält es sich dem Onlinemagazin Bustlezufolge so: Ihr swiped euch gegenseitig nach rechts, schreibt ständig hin und her, tauscht euch über euren neuen Alltag aus, teilt euch gegenseitig mit, wie nett es nicht wäre, könntet ihr die Quarantäne gemeinsam verbringen, aber: Sobald du auf ein mögliches Treffen Post-Quarantine anspielst, herrscht auf einmal Funkstille. Dein Tinder-Flirt sieht dich lediglich als Zeitvertreib während der Isolation und hat absolut kein Interesse daran, mehr aus euch beiden werden zu lassen.

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Falls du dich jetzt fragst, ob du eventuell auch gerade 'coronazoned‘ wirst, haben wir hier noch ein paar weitere Erkennungsmerkmale des neuartigen Dating-Phänomens für dich:

1) Der*Die andere interessiert sich nicht wirklich dafür, wie es dir geht:

Wenn ihr miteinander schreibt, fragt der*die andere, wenn überhaupt, nur sehr oberflächlich nach deinem Befinden. Die meiste Zeit jammert er*sie dir vor, wie anstrengend sein*ihr Mitbewohner*in nicht ist, dass ihm*r von Nudeln mittlerweile schlecht wird und wie nervig es ist, dass jetzt sämtliche Konzerte abgesagt werden – und erwartet zu allem Überfluss noch Trost und Zuspruch von deiner Seite.

2) Er*Sie findet dein Haustier spannender als dich:

Seit du ihm*r dieses eine Video deiner Katze geschickt hast, verlangt er*sie ständig nach Nachschub. Klar, wir alle lieben cuten Cat Content, aber wenn es quasi der einzige Grund ist, miteinander zu schreiben, solltet ihr euch Gedanken machen.

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3) Er*Sie schreibt dir nur zwischen 12 und 18 Uhr:

Jaja, die Zeiten der "Noch wach?“-Nachrichten um 23 Uhr sind vorbei, mit Booty Calls schaut’s momentan ziemlich mau aus. Das Equivalent in Corona-Zeiten: Deepe Gespräche oder Flirty Talk abends im Bett. Euer Online-'Gpsusi' schreibt dir eigentlich immer nur tagsüber? Ein weiteres Zeichen, dass du nur als Jammer-Ventil oder Langeweile-Vertreib herhältst.

Fazit: Falls für euch beide klar ist, dass das hier nur ein unverbindlicher Zeitvertreib ist, aus dem wohl nie mehr wird, ist ja alles in Butter. Bist du allerdings selbst auf der Suche nach etwas Ernsterem, wäre es wahrscheinlich für euch beide ratsam, die Sache lieber früher als später zu beenden.

 

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