Erwiesen: Regelmäßige Beisl-Besuche sind gut für unsere Gesundheit

Falls ihr eine Ausrede für euren nächsten Bar-Besuch braucht... Hier habt ihr sie!

Als ob wir schon nicht genug Gründe für einen gemeinsamen Bar-Besuch mit unseren FreundInnen hätten, liefert uns ausgerechnet die Wissenschaft den nächsten.

Denn laut britischen Wissenschaftlern fördert ein Beisl-Besuch unser emotionales Wohlbefinden - und wirkt sogar gegen Depressionen.

Phänomen "Social Drinking"

Basis für diese Annahme sind drei Studien und Befragungen, die kürzlich in Großbritannien durchgeführt wurden und das Konversations-Verhalten in kleinen Lokalen untersuchten. Die Untersuchungen kamen zu dem Schluss, dass diejenigen, die ein Stammlokal hatten (und dies gemeinsam mit Freunden besuchten), sozial mehr eingebunden waren und somit zufriedener mit ihrem Leben wären.

Anthropologe Robin Dunbar, der an der Fakultät für Experimentelle Psychologie in Oxford unterrichtet, erklärt die positiven Auswirkungen des "social drinking" auf unser Gemüt folgendermaßen:

"Unsere sozialen Netzwerke erzeugen den besten und wichtigsten Puffer gegen mentale und psychische Krankheiten. Pubs sind traditionell immer ein Ort der gemeinschaftlichen Sozialisierung gewesen. Und Alkohol fungiert hier als Endorphin-Trigger, der soziale Verbindung verstärkt."

Den Experten zufolge würden schon zwei Bar-Besuche pro Woche ausreichen, um Depressionen entgegenzuwirken.

So schön die Studie klingt, muss an dieser Stelle betont werden: Auch diese Ergebnisse sind mit Vorsicht zu genießen. Besonders, was den Alkoholkonsum betrifft. Wird dieser nämlich zum unerlässlichen sozialen Begleiter, ist Vorsicht geboten.

 

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