Erste Hilfe: Sport

Was hilft bei Muskelkater, Seitenstechen und Wadenkrämpfen? Wann müssen Sie das Workout abbrechen, wann dürfen Sie weiter trainieren? Wir haben die besten Tipps.

Muskelkater

Muskelkater tritt meist acht bis 24 Stunden nach großen körperlichen Belastungen auf. Über die genauen Ursachen wird noch gerätselt. In diesem Fall ist Ruhe angesagt. Es ist ein Irrtum, dass bei Muskelkater die gleichen Bewegungen wiederholt werden müssen, die diesen verursacht haben. Die Beschwerden lassen sich durch Wärme lindern. Wärmeflaschen, aufgewärmte Kirschkernkissen oder Wärmepflaster direkt auf den schmerzenden Stellen sind ideal. Ebenfalls hilfreich: Warme Duschen und Bäder, Saunagänge oder Massagen.

Seitenstechen

Seitenstechen bekommen eher unsportliche Menschen, wenn sie sich beim Training übermäßig verausgaben. Die genauen Ursachen sind nicht geklärt. Das Training muss deswegen nicht abgebrochen werden, aber einige Minuten etwas langsamer zu treten oder ein bisschen zu gehen, ist hilfreich. Manchen hilft es die Hand zu einer Faust zu ballen und gegen die schmerzende Stelle zu pressen. Wer will kann aber auch einfach weiterrennen. Eventuell dabei mit dem Daumen über die Fingerspitzen der anderen Finger fahren, das löst Verkrampfungen.

Wadenkrämpfe

Wadenkrämpfe können viele Ursachen haben. Oft sind Flüssigkeitsmangel, schlechte Durchblutung oder Magnesiummangel schuld daran. Treten diese auf, hilft es die Zehen zu beugen und strecken, die Stelle zu massieren oder kalt-warme Wechselduschen. Wichtig ist aber auch auf ausreichend Flüssigkeit zu achten und bei mehrmaligen Auftreten Magnesium (z.B. Bananen oder in Form von Tabletten und Pulvern) einzunehmen. Auch eine Histamin-Intoleranz kann Wadenkrämpfe verursachen. Vorsicht: Treten diese beim Schwimmen auf, dann sollten Sie lieber in der Nähe vom Beckenrand bzw. in seichten Bereichen bleiben.

 

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