Ernährung im Winter

Die kalte Jahreszeit kann so einiges beim Körper anrichten. Die Nase läuft, viele in der Umgebung husten und schnupfen einen an, der Kopf brummt und der lästige Reizhusten raubt ihnen den letzten Nerv und teilweise auch Schlaf. Was kann man essen, um das Immunsystem auf Vordermann zu bringen?

Power zum Reinbeißen

Eine Ernährung, die reich an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen ist, kann das gesamte Immunsystem immens stärken. Auch die Anfangsphase von Infektionen kann so vermieden werden. Es empfiehlt sich daher frisches Obst, knackiges Gemüse und Vollkornprodukte zu sich zu nehmen, um den Körper für den Ernstfall vorzubereiten.

Nahrungsmittel für die Abwehr

Knoblauch: Bereits Aristoteles und Hippokrates wussten über die antimikrobiellen Eigenschaften von Knoblauch bescheid. Zudem wurde er im 2.Weltkrieg als keimabtötendes Antiseptikum gegen Wundbrand verwendet. Somit handelt es sich hierbei um eine Pflanze, mit der wohl stärksten antimikrobiellen Wirkung. Knoblauchsaft und die in ihm enthaltene schwefelhaltige Verbindung hemmt das Wachstum von Staphylokokken, Bazillen, Pilzen und Streptokokken nachweisbar.

Auch Zwiebeln, Lauch, Schalotten und Schnittlauch haben ähnliche, jedoch etwas abgeschwächte Wirkungen.

Kohl: Rotkohl, Spitzkohl und Co enthalte Senföle mit antimikrobieller Wirkung. Auch keimabtötend sind Kresse, Meerrettich und Senf.

Vitamin C: Kiwi, Zitrusfrüchte, grüner Paprika, Sauerkraut und Rote Rüben sind ideale Vitamin-C-Lieferanten und vor allem auch in der Winterzeit leicht erhältlich. Zwar bietet Vitamin C keinen Schutz vor Erkältungskrankheiten, allerdings verringert es die Dauer und Schwere der Infektion.

 

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