Erfolgreich Laufen 3

Gerade in der warmen Jahreszeit werden viele Menschen vom Lauffieber gepackt. Vielleicht hat die eine oder andere von Ihnen auch bereits bei einem Laufevent teilgenommen oder plant dies in Zukunft zu tun. Oder sind Sie Laufanfängerin und wollen erst die Basics lernen? Laufcoach Paul Perneczky zeigt, die richtige Trainingsgestaltung. - WERBUNG -

So oder so, das „eine" richtige Training gibt es nicht. Erst einmal gilt es sich ein Ziel zu stecken: Laufen als Ausgleich zur Arbeit? Vorbereitung auf einen sportlichen Wettkampf? Gewichtsreduktion oder gar ein bisschen von allem?

Je nachdem machen verschiedene Trainingsformen mehr oder weniger Sinn. Aber es gibt verschiedene Gemeinsamkeiten die in unterschiedlicher Intensität je nach Lauferfahrung umgesetzt werden können.

So trainieren Sie richtig:

Teil 3: Trainingsgestaltung

Das Lauftraining selbst sollte Abwechslungsreich sein. Strecke, Dauer und Intensität variieren. Also nicht 3x pro Woche die gleiche Strecke laufen. Das Herz ist auch ein Muskel der trainiert werden muss, und wenn man den Reiz nicht variiert dann stagniert die Leistung recht schnell.
Generell trainiert man normal nicht bis zur völligen Erschöpfung. Das heißt wenn intensiv dann kürzer, wenn extensiv dann eher länger. Ausnahme wenn man sich nach Ärger im Job oder Privat mal auspowern will, dann darf man auch mal Vollgas geben.

Eine Pulsuhr macht Sinn, aber nicht immer. Man sollte auch das Gefühl schulen und mal ohne elektronische Hilfen laufen. Außerdem sollte man für den gezielten Einsatz seiner Pulsuhr auch die entsprechenden Pulsbereiche, ermittelt durch eine Ergometrie, kennen.

Für Laufanfängerinnen hat sich ein Intervalltraining bewährt, d.h. nicht bis zur Erschöpfung Durchlaufen, sondern abwechselnd 2-3 Minuten Laufen, 2-3 Minuten Gehen und dann sukzessive die Intervalle verlängern und sich so an eine längere Belastungszeit heranzutasten.
Auch für fortgeschrittene Läuferinnen gilt „Mut zur Langsamkeit!!". Es muss nicht immer am Limit sein.
Und achten sie auf ihr persönliches Empfinden. Geht es ihnen nach dem Training gut dann war die Belastung nicht zu hoch.

Nächste Woche geht´s weiter mit Teil 4!

 

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