Energie-Snacks

Wie schafft es der Hase aus der Werbung, immer auf Hochtouren zu laufen? Mit den richtig (aufgeladenen) Batterien. Und wie laden Sie Ihre Energiereserven auf? Wir haben die besten Energie-Snacks für Sie zusammengestellt.

Stellen Sie sich vor, Sie wären der Hase aus der Werbung. Der läuft und läuft und läuft. Die schlechte Nachricht: Anders als beim Hasen können Sie sich nicht die richtigen Batterien einsetzen. Die gute Nachricht: Sie können Ihre eigenen Batterien – die Energiereserven Ihres Körpers – aufladen, unter anderem mit der richtigen Ernährung. Aber welche Nahrungsmittel kann unser Körper am besten, heißt so schnell wie möglich in Energie umwandeln?

EnergieSnacks Damit laeuft laeuft

Nachdem die meiste Energie bekanntlich aus Kohlenhydraten stammt, besteht ein Großteil der Energie-Snacks daraus. Nicht gemeint sind damit aber Schokolade oder Kekse: Diese liefern zwar kurzfristig Energie, aber werden vom Körper (zu) schnell verbrannt und lassen somit den Blutzuckerwert rasch wieder nach unten sinken. Frühzeitige Müdigkeit und Lustlosigkeit sind die Folge – in Sachen Energie also kontraproduktiv.

Alles in Balance

Es gibt jedoch zum Glück auch Lebensmittel, welche die Kohlenhydrate sehr langsam in Energie umwandeln. Pro Tag nehmen Sie davon nicht mehr als zwei bis drei als Zwischenmahlzeit zu sich. Weiters achten Sie darauf, sich dreimal am Tag ausgewogen zu ernähren. Schließlich braucht man neben Kohlehydraten auch genügend Proteine, Vitaminen sowie Fett. Die Belohnung folgt in Form einer längeren Lebenserwartung, einem kontrollierten Körpergewicht und einem anhaltenden Energiewert.

Gerade für SportlerInnen ist es wichtig, Snacks zu sich zu nehmen und somit "nachzutanken". Idealer Zeitpunkt für die Zwischenmahlzeit ist 60 bis 30 Minuten vor dem Training.

Die besten Snacks gibt es auf Seite 2...

EnergieSnacks Damit laeuft laeuft
EnergieSnacks Damit laeuft laeuft

Wir haben eine Liste der besten Snacks erstellt, damit klappt es auch mit der Energie für den Tag - nicht nur für SportlerInnen:

  • Eine Handvoll Nüsse:

Mandeln, Walnüsse, Cashewnüsse, Pistazienkerne...: Egal, zu welcher Nuss Sie greifen, alle liefern gute Energie. Ungesalzen sind nämlich nicht nur voller Ballaststoffe, sie füllen auch den Magen schnell auf. Vor allem Walnüsse sind ideal, besitzen sie doch reichlich Omega 3 - und das geht direkt zum Gehirn. Achtung allerdings: Nüsse sind äußerst kalorienreich, eine Handvoll reicht also als Snack aus!

  • Trockenfrüchte:

Eine Portion Trockenfrüchte sind gute Energielieferanten und mit viel Vitamin A und dem Mineralstoff Kalium zusätzlich eine Bereicherung für die Augen, einen regelmäßigen Herzschlag und regulierten Blutdruck. Eine Packung Mischobst - Bananenchips, getrocknete Pflaumen und Aprikosen - sind ein guter Snack für zwischendurch.

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  • Studentenfutter:

Wenn Nüsse und Trockenfrüchte getrennt gut sind, kann eine Mischung aus beidem nicht schaden: Studentenfutter ist eine gute Quelle für Phosphor und Zink. Beides fördert den Muskelaufbau und steigert die Energie. Zusätzlich beschleunigt es die Muskelheilung. Auch hier gilt: Aufgrund des hohen Zucker- und Fettanteils sollten Sie es nicht mit der Menge übertreiben, eine halbvolle Schale mit Studenfutter reicht!

  • Energieriegel:

Energieriegel gibt es als kleine Gel-Pakete konzentrierter Kohlenhydrate zu kaufen, oder man macht sie sich einfach selbst:

Dörrobstriegel

  • 2 Tassen klein gemachte Trockenfrüchte
  • ¼ Tasse Vollmilchpulver
  • ¼ Tasse Haferflocken
  • 2 Esslöffel Zitronen- oder Orangensaft
  • 4 Esslöffel Honig
  • 2-3 Esslöffel Sirup
  • Kokosraspel, Zimt, Backöl, Vanille, Rum je nach Geschmack

Honig, Sirup, Haferflocken, Milchpulver und Gewürze je nach Geschmack mischen und gut durchrühren. Die gehackten Trockenfrüchte beigeben und durchkneten. Sollte die Masse dann noch zu weich sein, geben Sie etwas mehr Vollmilchpulver oder Haferflocken dazu. Danach rollen Sie mit den Händen die Masse zu kleinen 8-10 cm langen und 1 - 2 cm dicken Würstchen. Diese in Kokosraspeln oder Mandelsplitter wälzen und bei 60°C im Backofen oder Dörrapparat trocknen bis die Masse fest ist. Dauer: ca. 2 Stunden

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  • Obst:

Dass Früchte -Äpfel, Bananen, Beeren & Co. - gesund sind und fit machen, ist bekannt. Das liegt daran, dass sie reichlich Vitamin C, Kohlenhydrate und Antioxidantien besitzen. Das macht sie zum idealen Snack für vor und nach dem Training, sowie auch Zwischendurch. Wer Obst pur nicht mag, sollte einmal einen Fruchtsalat mit Erdnuss- oder Mandelbutter probieren!

    • Reiswaffel & Knäckebrot:

    Zwei bis drei Reiswaffeln oder Knäckebrot stoppen kalorienarm jede Heisshungerattacke. Damit sie nicht allzu trocken sind, kann man sie mit etwas fettarmem Frischkäse bestreichen.

    • Haferflocken

    Haferflocken bestehen zu 70% aus Kohlenhydrate, 15% aus Eiweiß und die restlichen 15% sind Ballaststoffe, Mineralien, Zink, Eisen und Kalzium. Die Kohlenhydrate werden langsam in den Blutkreislauf abgegeben, und die Energie während des Trainings bleibt dadurch konstant.

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    • Joghurt

    Das Magnesium im Joghurt aktiviert Enzyme, die am Stoffwechsel von Eiweiß und Kohlenhydraten beteiligt sind. In Kombination mit Haferflocken wirkt Joghurt gleich doppelt so gut.

    • Popcorn:

    Ja, auch Popcorn ist unter den Energie-Snacks, weil es ca. 78g an Kohlehydraten enthält. Natürlich ohne Butter oder Zucker ist das Korn außerdem besonders fettarm und versorgt den Körper auch noch mit Proteinen.

    • Schokolade

    Dass Schokolade ebenfalls zu den Energie-Spendern zählt, wird die Naschkatzen freuen. Allerdings nur die dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil, denn diese enthält am wenigsten Kalorien und am meisten Antioxidantien. Dann können die bioaktiven Substanzen Tyramin und Phenylethylamin einen Energieschub fürs Training geben.

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