Emma Watson über Sexismus in der Modewelt

Die junge Schauspielerin kämpft im Namen der UN-Kampagne #heforshe für mehr Gleichberechtigung. Wie sieht es damit in der Modebranche aus? Watson hat namhafte Protagonisten nach Antworten und Lösungen gefragt.

Eine Branche, die ab Kleidergröße 42 von "Plus Size" spricht, in ihren Kampagnen und Modeschauen ein Ideal propagiert, dass das komplette Gegenteil der Realität ist, und in der stillende Mütter auf Magazincovern eine kleine Sensation sind, tut sich mit Gleichberechtigung und Diversität offensichtlich schwer.

Schauspielerin Emma Watson, die seit September 2014 als Gesicht und Stimme der UN-Kampagne #heforshe fungiert (ihre Antrittsrede sorgte für internationale Aufmerksamkeit) und nicht erst seitdem als Vorzeigefrau eines neuen, coolen Feminismus gilt, macht die eingangs erwähnten Tatsachen zum Gespräch und fragt jene nach ihrer Einschätzung, die mitten drin sind in der Glitzer-Modewelt: Bekannte Modedesigner wie Stella McCartney, Bella Freud oder Jonathan Saunders erzählen aus ihrem Alltag, schildern Probleme und werden von Emma Watson auch gleich nach Lösungen gefragt.

Ich denke es ist ein wichtiges Thema wie Frauen durch Bilder und Mode dargestellt werden. Wir müssen sehr vorsichtig sein mit den den Bildern, die wir transportieren. Denn sie sollen Frauen bestärken und nicht schwächer oder fragiler wirken lassen. Dessen muss sich die Modewelt bewusst sein.
von Designer Jonathan Saunders


"Fashion on Gender Equality": Das Video

 

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