Emma Watson gewinnt in der Kategorie "Bester Schauspieler"

Bei den MTV Movie Awards pfeift man auf Geschlechtertrennung. Und Emma Watson erklärt in einer bewegenden Rede, warum das gut ist.

Erstmals wurde dieses Jahr bei den Bei den MTV Movie & TV Awards auf die Einteilung in Männer und Frauen verzichtet. Das heißt: Männer und Frauen waren in den gleichen Kategorien nominiert, und mussten sich gegeneinander durchsetzen.

In der Kategorie "Best Actor" (ein neutralerer Begriff wäre vielleicht dennoch besser gewesen) hat Emma Watson den Preis abgeräumt - für ihre Rolle in die "Schöne und das Biest". Und sie wäre nicht Emma Watson, wenn sie nicht eine kluge, feministische Rede für ihren Auftritt vorbereitet hätte. "Der erste Schauspiel-Award in der Geschichte, der die Nominierten nicht bezüglich ihres Geschlechts trennt, sagt etwas darüber aus, wie wir die menschliche Erfahrung wahrnehmen", erklärte Emma Watson.

Sie sagte außerdem, dass die neue Regelung ohne Geschlechtertrennung zeigt, dass es bei der Schauspielerei darum ginge, sich in eine andere Rolle hineinzuversetzen - und nicht darum, ob das ein Mann oder eine Frau macht. Ihre Rolle der Belle sei, so Emma Watson, eine wichtige für Frauen, weil sie der Figur einen feministischen Hauch verpasst habe.

Um es in Emmas Worten zu sagen: „Empathie und die Fähigkeit, deine Vorstellungskraft zu nutzen, kennen keine Limits.“ Schon gar keine Geschlechterlimits.

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