Emily Ratajkowski kritisiert Magazin, das ihre Brüste photoshoppte

Das 26-jährige Model ist verärgert über die Retusche ihrer Brüste und Lippen.

Wie unecht Magazin-Cover sind, zeigen uns oft erst Vorher-Nachher-Fotos. Ein solches hat das amerikanische Supermodel Emily Ratajkowski kürzlich auf Instagram gepostet. Der Grund: ein Magazin hat ihre Brüste gephotoshoppt.

Die 26-Jährige ist auf dem Cover des französischen Magazins "Madame Figaro" zu sehen - doch nicht so, wie sie es sich vorgestellt hat. Ihre Brüste und ihre Lippen wurden digital verändert.

Wir verstehen ja nicht so ganz, was man an dieser Frau überhaupt photoshoppen sollte - schließlich sieht Ratajkowski immer toll aus. Auch das Model selbst zeigt auf Instagram Unverständnis für die nicht autorisierten Veränderungen ihres Körpers.

Sie schreibt unter das Foto: "Jeder und jede ist einzigartig schön, so wie sie/er ist. Wir alle haben Unsicherheiten über die Dinge, die uns anders machen als das gängige Schönheitsideal. Ich, so wie jeder andere, versuche täglich diese Unsicherheiten zu vergessen - also war ich sehr enttäuscht, als ich gesehen habe, dass meine Lippen und meine Brüste mit Photoshop verändert wurden. Ich hoffe, dass die Modebranche endlich damit aufhört, die Sachen, die uns einzigartig machen, unterdrücken zu wollen - und stattdessen unser aller Individualität feiert."

"Das ist so ein Anti-Frauen-Ding"


Ihre Ehrlichkeit sorgt für Begeisterung bei ihren Fans. Ratajkowski äußert sich regelmäßig kritisch gegenüber gesellschaftlichen Schönheitsidealen und promotet Body-Positivity.

Erst kürzlich sagte das Model, dass viele denken, sie sei "zu sexy", um als Model zu arbeiten. „Es passiert mir immer wieder, dass ich höre 'Oh, sie ist zu sexy.' Das ist so ein Anti-Frauen-Ding, dass man nicht mit mir arbeiten möchte, weil meine Brüste zu groß sind. Was ist falsch an Brüsten? Sie sind wunderschön und feminin und gehören gefeiert. Wen regt das schon auf? Sie sind großartig, wenn sie groß sind. Sie sind großartig, wenn sie klein sind. Warum sollte das ein Aufreger sein?“

 

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