Einer Mutter wird sichtbares Stillen in Londoner Hotel verboten

Immer noch wird der Anblick stillender Mütter in der Öffentlichkeit als Provokation verstanden. Louise Burns, 35, traf sich mit ihrer Familie im Londoner Nobelhotel Claridge's. Als sie ihr 12-Wochen altes Baby stillen wollte, kam der Kellner, um sie mit einer großen Serviette zu bedecken. Die junge Mutter war nahe dran in Tränen auszubrechen.

"Stillen ist das Beste für Ihr Kind", ist das, was Mütter zu hören bekommen. Wenn sie es dann in der Öffentlichkeit machen, werden sie sofort kritisiert. So geschehen im Londoner Nobelhotel Claridge's, wo die 35-jährige Louise Burns ihre 12 Wochen alte Tochter stillen wollte. Sofort eilte der Kellner herbei, um das Baby mit einer Serviette zu bedecken. Die jungen Mutter brach fast in Tränen aus, auch wenn der Kellner laut ihrer Aussage sehr freundlich war. Es war ihr drittes Kind und während bei den ersten beiden das Stillen nicht geklappt hatte, funktionierte es dieses Mal problemlos und dann das.

Dem Guardian gegenüber beteuerte die Mutter später, dass sie sehr diskret vorgegangen ist. Auf Anfrage hies es von einem Hotelsprecher, dass Stillen selbstverständlich erlaubt sei, aber eben nur diskret.

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