Eine Profi-Visagistin verrät, wie das mit dem makellosen Teint wirklich klappt

Make-up Artist Loni Baur zählt zu den Besten ihrer Branche. Uns hat sie ihre Top-Tricks verraten.

Teint

1. Pflege ist die beste Make-up-Grundlage

Ein Make-up beginnt mit der Vorbereitung, und das bedeutet: gut gepflegte Haut. Das Make-up ist lediglich das Tüpfelchen auf dem i. Trag deshalb auch vor dem Schminken immer eine typgerechte Feuchtigkeitspflege auf. Diese ist die Basis für eine ebenmäßige, strahlende Grundierung.

2. Bei Foundation gilt "Weniger ist mehr"

Viele Frauen tragen Foundation viel zu dick auf. Das sieht unnatürlich aus und macht älter. Besser: Unebenheiten und Rötungen mit Concealer abdecken und ausschließlich die T-Zone mit ein wenig Flüssig-Make-up mit leichter Deckkraft grundieren. Wichtig, wenn die Grundierung mit dem Pinsel auftragen wird: Nicht vergessen, diesen regelmäßig zu reinigen!

via GIPHY

3. Rouge hat ein neues Image

Rouge ist nach wie vor ein großes Thema. Man will mehr denn je, dass der Teint gesund und frisch wirkt - nicht mehr Barbie-mäßig wie früher. Ein rauchiges Rosa ist zum Beispiel total aktuell. Ich arbeite gerne mit cremigen Texturen, die Haut ist dann viel gesünder. Bronze-oder kupfrige Nuancen schaffen einen ganz tollen Look - das sieht aus wie von der Sonne geküsst.

4. Farben als Hautschmeichler

Nach den bunten Knallfarben der letzten Saisonen sind jetzt wieder entsättigte Nuancen angesagt, die die Schönheit auf natürliche Art unterstreichen - Farben, die wirken, als wären Sie noch nicht ganz wach. Ein besonders weicher "Blurry"-Effekt entsteht, wenn Lidschatten mit dem Pinsel in vielen zarten Schichten auftragen wird.

via GIPHY

5. Reflexe als Kontraste

Sanfte Nude-und Sandtöne wirken besonders schön in Kombination mit metallischen und schimmernden Nuancen - in der Natur findet man bei verblichenen Sandsteinen ja auch oft metallische Quarzreflexe. Frische Gold-, Rosé-und Orangetöne sind hier die besten Gegenspieler zu Beige, Grau und Mauve.

 

Aktuell