Eine magische Aura

miss-Chefredakteurin Julia Wagner plauderte backstage beim miss private Gig mit Aura Dione, 27. Die schöne Dänin blieb keine Antwort schuldig. Sogar wie viel Paar Schuhe sie besitzt, haben wir ihr entlocken können …

miss: Private Gig oder große Halle - was ist da anders?
Aura Dione: Bei einem großen Konzert hat das Ganze mehr was von einer Show. Der miss private Gig jetzt war sehr intim, und das mag ich sehr.

Manche Bands üben für kleine Auftritte noch mehr ...
Dieser Gig war speziell, weil ich bis auf den Gitarristen noch nie mit den Jungs gespielt hatte. Aber
gut, wir sind ja alle professionelle Musiker.

Stimmt es, dass du dich auf der Bühne „nackt" fühlst? Und wenn ja, warum posierst du dann auf deinem aktuellen Cover nackt?
Wenn man auf die Bühne geht, dann weiß man zwar, dass alle gekommen sind, um deine Songs zu hören, aber auch, dass sie in wenigen Sekunden entscheiden, was sie von dir halten. Das macht stark, aber auch verletzlich, und das wollte ich mit meinem Cover auch sagen.

Aura Dione

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Du warst gerade mal 17, als du mutterseelenalleine von Dänemark nach Australien ausgewandert bist und dich als Straßenmusikerin durchgeschlagen hast. Warum musste es denn bitte so weit weg sein?

Ich hatte einfach diesen unbändigen Drang, meinen Träumen zu folgen. Und ich dachte, wenn ich es am anderen Ende der Welt schaffe, dann überall. Ich kannte damals ja nicht einmal jemanden dort, hatte einzig die Nummer eines Typen in der Tasche, den ich mal bei einem Festival getroffen hatte. Aber ich war immer schon recht furchtlos. Und irgendwie lernt man mit einer umgehängten
Gitarre auch schneller Leute kennen.

Würdest du das heute mit 27 nochmal machen?
Also irgendwie mache ich das ja noch immer, ich reise dauernd an fremde Orte und treffe fremde Menschen, auch wenn das heute organisierter ist.

Hattest du vor dem miss private Gig ein bisschen Zeit, dir Wien anzusehen?
Ja, ich war in der Spanischen Hofreitschule, habe das Haus gesehen, in dem Mozart gelebt hat und war im Do&Co abendessen. Es ist wunderschön hier, und eigentlich ist Wien viel cooler als Paris.

Hattest du auch Zeit zum Schuhe kaufen? Ich weiß, dass du verrückt nach Schuhen bist ...
Nein, aber letztes Mal, als ich hier war, habe ich mir Alexander-McQueen-Stiefel gekauft. Aber jetzt gerade trage ich Rick-Owens-Stiefel. (grinst)

Okay, raus mit der Sprache, wie viel Paar Schuhe besitzt du?
Keine Ahnung ... mehr als hundert jedenfalls. In meinem neuesten Video „Friends" baue ich mir einen Freund aus Schuhen - so ein bisschen frankensteinmäßig.

Waren das deine eigenen Schuhe im Video?
Ja, da bin ich sehr heikel. Ich kann nicht anders. (lacht)

 

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