Eine Handvoll Worte

Ihr Überraschungserfolg Ein ganzes halbes Jahr steht noch auf den Bestsellerlisten, da erscheint schon der nächste Streich der britischen Autorin Jojo Moyes. Erneut ist es eine Liebesstory – die mit durchaus unerwarteten Wendungen bezirzt.

Streng genommen sind es zwei Liebesgeschichten, die Jojo Moyes inEine Handvoll Worte geschickt miteinander verbindet. Ellie ist Journalistin und hat eine Affäre mit einem verheirateten Schriftsteller. Diese okkupiert ihr Denken derart, dass ihre Freundinnen sie nicht mehr ernst nehmen und ihr Job darunter leidet.

Ihren alten Biss findet sie erst wieder, als sie im Archiv auf den Liebesbrief eines Mannes an eine verheiratete Frau stößt - und wissen will, wie deren Geschichteausgegangen ist.

Guter Plot. Und hier kommt Love-Story Nr. 2 zum Tragen. Sie spielt in den 1960ern und bespiegelt - vielleicht etwas zu dick aufgetragen - das Leben der verwöhnten Jennifer, die nur Staffage ihres reichen Ehemanns sein darf. Bis sie auf den Kriegsreporter Anthony trifft ...

Der Clou sind weniger die Charaktere, die teils recht schablonenhaft wirken. Doch Moyes kann richtig gut erzählen und sie hat sich tolle Wendungen einfallen lassen. So lässt man sich genüsslich von ihr bis ans - womöglich - Happy End tragen.

 

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