Eine haarige Sache

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe für Schuppenbildung auf der Kopfhaut. In jedem Fall aber, sind sie unangenehm und man will sie möglichst schnell wieder loswerden. Was die Ursachen für Schuppen sind und wie Sie die weißen Flöckchen in den Haaren bekämpfen können, verraten wir Ihnen hier!

Schuppen sind ein weit verbreitetes Haarproblem. Genauer gesagt handelt es sich um tote Hautzellen, die von der Kopfhaut abgestoßen werden.

Schuppen-Ursache

Die häufigste Ursache für die Bildung von Schuppen ist ein Hautpilz mit dem Namen Pityrosporum ovale. Dieser kommt auch auf der gesunden Kopfhaut vor, ohne dort Schuppen zu verursachen. Hier ernährt er sich von Fetten aus den Talgdrüsen. Sobald die Kopfhaut mehr Talg produziert, vermehrt sich auch der Pilz doppelt so schnell und intensiv.

Betroffene merken dies durch einen deutlich erhöhten Juckreiz. Auf eben diese Reizung reagiert die Kopfhaut mit der Bildung und dem Abstoßen von Zellen. Die Folge: Schuppen!

Weitere Faktoren, die eine Schuppenbildung begünstigen sind etwa Stress, Klima, Magen-Darm-Störungen, Hormonschwankungen und eine erbliche Veranlagung.

Im Wesentlichen gibt es 2 Arten von Schuppen: die fettigen unddie trockenen. Die fettigen entstehen durch die Überproduktion von Talg, die trockenen jedoch, sind ein Zeichen für eine strapazierte Kopfhaut. Diese sind sehr klein und rieseln vom Kopf auf die Kleidung. Wer zu heiß föhnt, das Wasser beim Haarewaschen zu heiß macht oder ein waschaktives Shampoo verwendet, begünstigt auch die Bildung dieser trockenen Schuppen.

Was Sie gegen Schuppen tun können, verraten wir Ihnen auf Seite 2!

- Zu häufiges Haarewaschen und aggressive Shampoos bzw. Färbemittel können die Kopfhaut stark irritieren und reizen, wodurch vermehrt Schuppen entstehen.

- Wer versucht die Schuppen durch häufigere Haarewaschen "wegzuwaschen" bewirkt häufig eher das Gegenteil.

- Auch der Einsatz von Shampoos "gegen fettiges Haar" kann kontraproduktiv für die Schuppenbildung wirken, da solche Shampoos die Kopfhaut austrocknen und die Talgdrüsen dadurch stärker zu Fettproduktion gezwungen werden.

- Zu häufiges Bürsten oder sehr harte Drahtbürsen und Kämme können die Schuppenentstehung begünstigen.

Schuppen-Selbstbehandlung

  • Schuppen verschwinden nicht von alleine. Um sie effektiv und dauerhaft loszuwerden, reicht aber meistens die Selbstbehandlung durch mildes Shampoo für trockenens Haar, Baby-Shampoo oder ein Anti-Schuppenshampoo.
  • Außerdem sollten Betroffene die Haare nicht täglich waschen und darauf achten, dass das Wasser nicht zu heiß ist und alle Shampoo-Reste wirklich aus dem Haar ausgespült wurden.
  • Häufiges Bürsten nimmt den Talg der Kopfhaut und verteilt ihn im Haar. Außerdem ist es ratsam Kratzen des Kopfes zu vermeiden, weil das die Haut irritiert.
  • Föhnen Sie das Haar nicht zu heiß, das reizt die Kopfhaut und lässt sie zudem austrocknen.
  • Fettiges Haar sollte besser an der Luft getrocknet werden.

Sollte die Kopfhaut nässen, jucken, entzündet sein, gerötet aussehen oder sich Krusten bilden und die Haare ausfallen, muss unbedingt ein Hautarzt aufgesucht werden!

 

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