„Ein Abtreibungsverbot ist ein Krieg gegen Frauen“

Wir haben mit Christian Fiala, dem ärztlichen Leiter des GynMed-Ambulatoriums, über die Proteste in Polen, die Gesetzeslage in Österreich und den ständigen Kampf für Frauenrechte gesprochen.

Männer, die wir mögen: In unserer Rubrik "Hawara der Woche" stellen wir regelmäßig Männer vor, die sich für Gleichberechtigung und Frauenrechte einsetzen. Heute: der auf Schwangerschaftsabbrüche spezialisierte Arzt Christian Fiala.

Eine wichtige Frage, die sich angesichts der derzeitigen Entwicklungen in Polen stellt, ist: wie wird eigentlich in Österreich mit dem Thema Schwangerschaftsabbruch umgegangen? Welche Probleme haben wir zu bewältigen? Und wie stehen wir im europäischen Vergleich da?

Die Antwort lautet: nicht sehr gut. Und am besten weiß das einer, der sich seit Jahren mit dem Thema Schwangerschaftsabbruch beschäftigt und ebenso lange für die Selbstbestimmung von Frauen kämpft: Dr. Christian Fiala. Wir haben mit dem ärztlichen Leiter des GynMed-Ambulatoriums in Wien und Salzburg über die Proteste in Polen, die Gesetzeslage in Österreich und den ständigen Kampf für Frauenrechte gesprochen.

Warum verwenden Sie das Wort „Abtreibung“ nur ungern?

CHRISTIAN FIALA: Es schwingt eine negative Wertung mit. Der Schwangerschaftsabbruch ist eine notwendige medizinische Basisleistung und ein Eingriff, der es Frauen erlaubt, ihr Leben selbstbestimmt zu führen. Die meisten Frauen wünschen sich ein Leben mit Kindern, aber sie möchten das verantwortungsvoll machen. Ungewollte Schwangerschaften können dieses Lebensprojekt Kinder fundamental gefährden. Wenn eine 17-Jährige schon zwei Kinder hat, dann hat sie nicht mehr viele Möglichkeiten, ihr Leben zu gestalten. Der Schwangerschaftsabbruch ist in keinster Weise etwas Negatives, sondern eine wichtige, auch familienpolitische Maßnahme, mit der sich Frauen vor einer Überforderung schützen und die es ihnen erlaubt, ihr Lebensprojekt Kinder verantwortungsbewusst umzusetzen.

Das heißt wenn eine Frau eine ungewollte Schwangerschaft beendet, zeigt dies, dass sie sich Gedanken gemacht hat und zu dem Schluss gekommen ist, dass ein (weiteres) Kind in der momentanen Situation nicht möglich ist. Für diese Selbstreflexion und das Eingeständnis von eigenen Grenzen sollten wir den Frauen große Anerkennung zukommen lassen. Der Begriff „Abtreibung“ ist den Frauen gegenüber aber abwertend, dabei gibt es nichts, wofür Frauen sich schämen müssten. Und wie kommen Frauen dazu, allfällige negative Beurteilungen nur auf sich nehmen zu müssen? Schließlich werden sie nicht von alleine schwanger. Vielleicht ändert sich im Laufe der Jahre auch die Wertung des Begriffs und das Stigma wird überwunden, aber derzeit kann davon leider keine Rede sein.

Wenn wir uns die derzeitige Situation in Polen ansehen, wird klar: Frauenrechte müssen immer wieder neu erkämpft werden. Wie beurteilen Sie diese Entwicklungen?

Das ist eine maximale Katastrophe und es ist erschreckend, in welchem Ausmaß das Rad der Geschichte wieder zurückgedreht wird. In einem Land, das bis 1993 den Schwangerschaftsabbruch nicht nur legal sondern auch auf Kosten der Krankenkasse in jedem Krankenhaus durchgeführt hat. Wo das ein selbstverständliches Recht war, das Frauen sich dort erkämpft hatten. Jetzt versucht die polnische Regierung mit Unterstützung der Katholischen Kirche das Gleiche, was der frühere rumänische Diktator Ceaușescu vorgeführt hat. Er hat den Schwangerschaftsabbruch in den 60er-Jahren streng verboten – und das hat nicht nur zu einer unglaublich hohen Müttersterblichkeit geführt, sondern vor allem zu diesen fürchterlichen Zuständen in den Kinderheimen und den unzähligen Straßenkindern. Wenn der Staat Frauen physisch daran hindert eine ungewollte Schwangerschaft zu beenden, dann ist die logische Konsequenz, dass es viele ungewollte Kinder gibt, für welche die Frauen nicht sorgen können. Aber auch der Staat kann dies nicht übernehmen.

In Polen wurde das Verbot nach 1993 ausschließlich auf Initiative des damaligen polnischen Papstes Johannes Paul II. eingeführt. Dieser alte, sexuell abstinent lebende Mann hat dem demokratischen Parlament in Polen angeordnet, sie mögen den Schwangerschaftsabbruch verbieten, um ihm einen Gefallen zu tun, als Gegenleistung dafür, dass er sie von dem „Joch des Kommunismus“ befreit habe. Wie pervers ist das?

Sie sagen: "Mit jedem Schwangerschaftsabbruch rette ich das Leben einer Frau.“ Können Sie das aus Ihrer eigenen Arbeitserfahrung erläutern?

Das ist einer der traurigsten Aspekte meines Lebens – dass ich erleben musste als „Routine“ im Krankenhaus, wie Frauen nach einem illegalen Schwangerschaftsabbruch starben. Das ist fürchterlich – und es ist auch ein fürchterlicher Tod. Es ist wie ein Krieg gegen Frauen. Dazu kommt dass diese Frauen immer eine Familie, Kinder, Partner hinterlassen. In Ländern, in denen der Schwangerschaftsabbruch verboten ist – und in Österreich war das bis 1975 der Fall – passiert das regelmäßig und häufig. Ich habe in einem Krankenhaus in Afrika gearbeitet, in dem wir jeden Tag drei bis fünf Frauen hatten, die nach einem illegalen Abbruch zwischen halbtot und tot in die Notaufnahme kamen. JEDEN Tag. Das zeigt einfach, dass es wirklich um die Gesundheit und auch um das Überleben von Frauen geht. Und es geht darum, ob uns dies als Gesellschaft wichtig ist. Ob wir Frauen die Entscheidung über ihren eigenen Körper zugestehen wollen oder ob wir als Gesellschaft dieser „Versuchung“ nachgeben wollen, die Kontrolle der Fruchtbarkeit an uns zu reißen, immer mit dem Ziel, dass es möglichst viele Kinder geben soll.

Schließlich geht es immer um ein politisches Ziel der Mächtigen. Es geht hier nicht um „Leben“, das ist nur ein Vorwand. Die katholische Kirche hat in ihrer Geschichte so viele Menschenleben auf dem Gewissen wie niemand sonst. Leben ist den Religionen noch nie heilig gewesen. Es geht ausschließlich darum, dass die Machthaber viele Kinder, Soldaten oder Beitragszahler wollten. Und dafür instrumentalisieren sie die Fruchtbarkeit ihrer Bevölkerung, indem sie die Selbstbestimmung der Menschen über ihre eigene Fruchtbarkeit einschränken. Die Verbote richteten sich deshalb nicht nur gegen den Schwangerschaftsabbruch, sondern immer auch gegen Verhütung. So auch in Polen heute.

Wenn wir als Gesellschaft sagen, dass Frauen gleiche Rechte haben sollen wie Männer, dann müssen wir ihnen auch eine uneingeschränkte Selbstbestimmung über ihr Leben und ihren Körper zugestehen
von Dr. Christian Fiala

Sie haben vorhin die Lage in Österreich angesprochen. Sind wir denn wirklich so fortschrittlich, was das Thema Schwangerschaftsabbruch angeht oder gibt es hier noch Aufholbedarf?

Nein, wir sind überhaupt nicht fortschrittlich. Österreich steht nach wie vor unter einem sehr starken Einfluss der katholischen Kirche, die ein autoritärer Alt-Männer-Verein ist, der ein mittelalterliches, monarchistisches Gesellschaftskonzept verfolgt. Das Frauenbild der katholischen Kirche ist hinreichend bekannt. Ebenso deren Sexualmoral, die man anderweitig als krankhaft bezeichnen würde. Natürlich haben wir als Folge dieses Einflusses noch große Probleme. Eines davon ist: weder die Verhütung noch der Schwangerschaftsabbruch wird von den Krankenkassen übernommen. Das heißt: Frauen zahlen natürlich in die Krankenkassa ein, aber wenn es um eine geschlechtsspezifische Angelegenheit geht, dann heißt es plötzlich, das ist Privatvergnügen. Wenn man sich andere, eher männerdominierte Hobbys und Sportarten anschaut, dann ist die Kostenübernahme natürlich überhaupt kein Problem. In jedem Baumarkt sind lebensgefährliche Werkzeuge – von der Heckenschere bis zur Kreissäge – für die es eigentlich einen Führerschein geben sollte. Wenn man dann am Wochenende ins Unfallkrankenhaus geht, sieht man die Folgen. Aber da fragt niemand, ob das Privatvergnügen war oder nicht. Und wenn Frauen - die ja noch dazu nicht alleine schwanger wurden, sondern immer durch einen Partner – eine medizinische Basisleistung brauchen, dann kommt die katholische Kirche oder der konservative Teil des Landes und sagt: „Nein, das ist Privatvergnügen.“ Wir sind das einzige Land in Westeuropa, in dem weder die Verhütung noch der Schwangerschaftsabbruch von der Krankenkassa gezahlt werden.

Die Folge davon ist nicht nur eine Verschärfung der sozialen Probleme, sondern auch eine unnötig hohe Anzahl an Schwangerschaftsabbrüchen. Da dieser Zusammenhang seit Jahrzehnten bekannt ist, muss man annehmen, dass diese negativen Folgen nicht nur geduldet, sondern von den politischen Entscheidungsträgern so gewollt sind.

Am 1.1.1975 traten folgende Artikel in Kraft: §97 StGB, Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs (1) Die Tat ist nach §96 nicht strafbar, • wenn der Schwangerschaftsabbruch innerhalb der ersten drei Monate nach Beginn der Schwangerschaft nach vorhergehender ärztlicher Beratung von einem Arzt vorgenommen wird; oder • wenn der Schwangerschaftsabbruch zur Abwendung einer nicht anders abwendbaren ernsten Gefahr für das Leben oder eines schweren Schadens für die körperliche oder seelische Gesundheit der Schwangeren erforderlich ist oder eine ernste Gefahr besteht, daß das Kind geistig oder körperlich schwer geschädigt sein werde, oder die Schwangere zur Zeit der Schwängerung unmündig gewesen ist und in allen diesen Fällen der Abbruch von einem Arzt vorgenommen wird: oder • wenn der Schwangerschaftsabbruch zur Rettung der Schwangeren aus einer unmittelbaren, nicht anders abwendbaren Lebensgefahr unter Umständen vorgenommen wird, unter denen ärztliche Hilfe nicht rechtzeitig zu erlangen ist. (2) Kein Arzt ist verpflichtet, einen Schwangerschaftsabbruch durchzuführen oder an ihm mitzuwirken, es sei denn, daß der Abbruch ohne Aufschub notwendig ist, um die Schwangere aus einer unmittelbar drohenden, nicht anders abwendbaren Lebensgefahr zu retten. Dies gilt auch für die im Krankenpflegefachdienst, in medizinisch-technischen Diensten oder im Sanitätsdienst tätigen Personen. (3) Niemand darf wegen der Durchführung eines straflosen Schwangerschaftsabbruchs oder der Mitwirkung daran oder wegen der Weigerung, einen solchen Schwangerschaftsabbruch durchzuführen oder daran mitzuwirken, in welcher Art immer benachteiligt werden.

Wo sehen Sie andere Baustellen?

Der Abbruch ist zwar legal, es gibt aber keine Durchführungsbestimmungen. In Frankreich ist es zum Beispiel so, dass jedes Krankenhaus dazu verpflichtet ist, Abbrüche durchzuführen und das funktioniert sehr gut. In unseren Bundesländern ist das ein Riesenproblem, es gibt viel Abtreibungstourismus in Österreich.

Das heißt: die meisten Frauen kommen nach Wien?

Ja. Im Burgenland gibt es niemanden, der Schwangerschaftsabbrüche macht. In Niederösterreich hat der Landeshauptmann verordnet, dass ein Abbruch 1.030 Euro kostet. Natürlich fahren die Frauen dann nach Wien. In Oberösterreich hat die Landesregierung verordnet, dass ein Schwangerschaftsabbruch nur im AKH in Linz möglich ist. In jedem Bundesland gibt es Probleme mit der Versorgung. Das große Problem ist aber noch immer das Gesetz. Es ist unglaublich skandalös, dass der Schwangerschaftsabbruch immer noch verboten ist. Jede Frau riskiert ein Jahr Gefängnis – das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen – falls sie einen Schwangerschaftsabbruch selbst durchführt ohne einen Arzt zu fragen. Ohne dass es ein Arzt durchführt. Wenn eine Frau aus dem Internet die Abtreibungspille bestellt oder nach Indien fährt, um dort einen Urlaub zu machen – und in Indien gibt es die Abtreibungspille in den Drogerien – und sie bringt diese mit nach Österreich, um ihre Schwangerschaft abzubrechen, dann riskiert sie nach österreichischem Gesetz ein Jahr Gefängnis. Basierend auf einem Gesetz, das ursprünglich Maria Theresia eingeführt hat. Da muss man sich schon fragen, was für Vorstellungen unsere Gesellschaft von Frauen hat.

Ein weiteres Beispiel ist die Verhütung: wenn eine Frau die Anti-Baby-Pille nimmt und sie gut verträgt, muss sie trotzdem ständig zum Arzt für ein Rezept. Den Arzt sieht sie aber nicht, weil es ja keinen medizinischen Grund für die regelmäßige Ausstellung eines Rezeptes gibt. Deshalb macht das dann meistens die Sprechstundenhilfe. Da muss man sich schon fragen: Was will unsere Gesellschaft den Frauen da eigentlich mitteilen? Dass sich eine erwachsene Frau, die ihr Leben managt, die verantwortungsvoll mit ihrer Fruchtbarkeit umgeht, sich hierarchisch unter eine Sprechstundenhilfe stellen muss und dort um ein Rezept bitten muss? Welche implizite Botschaft der Unterordnung wird hier vermittelt? "Du als Frau darfst auf keinen Fall über dich selber entscheiden." Wenn es einen Albtraum der gesellschaftlichen Führung gibt, dann ist dieser Albtraum die Selbstbestimmung der Frauen und Männer über ihre Fruchtbarkeit. Denn auch Männer dürfen in Österreich ihre Spermien nicht einfrieren, wenn sie nachher eine Unterbindung machen wollen. Wir können also über die intimsten Dinge in unserem Leben nicht selber entscheiden.

Österreich steht nach wie vor unter einem sehr starken Einfluss der katholischen Kirche, die ein autoritärer Alt-Männer-Verein ist, der ein mittelalterliches, monarchistisches Gesellschaftskonzept verfolgt.
von Dr. Christian Fiala

Das heißt: Sie fordern, dass der Schwangerschaftsabbruch aus dem Strafgesetzbuch gestrichen wird?

Es gibt keinen einzigen vernünftigen Grund, warum der Schwangerschaftsabbruch im Strafgesetz ist. Kanada hat das bereits 1988 gemacht und es ist überhaupt kein Problem. Das ist nur der Rest eines mittelalterlich-rückschrittlichen Gesellschaftskonzepts und dient nur der Kontrolle und Unterwerfung der Fruchtbarkeit von Frauen.
Die Fristenlösung ist eine Lösung auf der Suche nach einem Problem. Es war ein guter politischer Kompromiss 1975 und wesentlich besser als das vorherige Gesetz. Aber wenn wir als Gesellschaft sagen, dass Frauen gleiche Rechte haben sollen wie Männer, dann müssen wir ihnen auch eine uneingeschränkte Selbstbestimmung über ihr Leben und ihren Körper zugestehen. Die ersatzlose Streichung des aus dem Mittelalter stammenden Verbots des Schwangerschaftsabbruchs ist dabei ein ganz zentraler Aspekt.

Uns steht ja bald eine Bundespräsidentschaftswahl bevor, bei der ein Kandidat Frauen eine „verpflichtende Bedenkzeit“ einräumen will, bevor sie ihre Schwangerschaft abbrechen – was halten Sie davon?

Norbert Hofer geht ja da noch viel weiter. Das mit der verpflichtenden Bedenkzeit ist nur das, was er öffentlich sagt. Die verpflichtende Beratung ist sinnlos und wurde auch von Frankreich abgeschafft, weil sie sinnlos ist. Wenn Norbert Hofer das öffentlich fordert, dann ist das nur ein erster Vorgeschmack darauf, was er eigentlich will: und das ist das totale Verbot des Schwangerschaftsabbruchs.

Hofer ist außerdem Mitglied des St. Georgs-Ordens, einer monarchistischen Vereinigung. Warum will einer, der die Monarchie zurückwill, Präsident in einer demokratischen Republik werden? Damit hängt auch das Verbot des Schwangerschaftsabbruchs zusammen, schließlich war es Maria Theresia, die es damals eingeführt hat. Das politische Konzept, das hier dahinter steht, ist klar. Mit mittelalterlichen Wertvorstellungen sind klare politische Strukturen verbunden. Und das ist maximal bedrohlich – primär für Frauen, weil es ihre Gesundheit und ihr Leben gefährdet. Aber auch als Männer sind wir fundamental von der Gesundheit und dem Überleben von Frauen abhängig. Wir sollten uns deshalb für Rahmenbedingungen einsetzen, unter denen Frauen, die ja durch unser Zutun schwanger wurden, eine ungewollte Schwangerschaft bestmöglichst und ohne unnötiges Leid beenden können. Wenn der Schwangerschaftsabbruch verboten wird, kann sich ein Land nicht entwickeln und 50 Prozent der Gesellschaft sind gefährdet.

DDr. Christian Fiala, Jahrgang 1959, ist Arzt für Allgemeinmedizin und Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit Berufserfahrung in Frankreich, Asien (Thailand), Afrika (Uganda, Tansania, Malawi) und Österreich. Bereits seit seinem Medizinstudium in Innsbruck engagierte er sich in der Familienplanung, sowohl in Österreich als auch international. Weitere Schwerpunkte sind die Betreuung von Frauen mit einer ungewollten Schwangerschaft, sowie gegen die Müttersterblichkeit. Er gründete außerdem das Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch.
 

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