Ein 4-Jähriger ist an diesem Küchengewürz gestorben

Dieses Küchengewürz haben wir alle zuhause - für diesen amerikanischen Jungen hatte es fatale Folgen.

Der kleine Matthew Radar aus dem US-Bundesstaat Kentucky hat leider nicht gewusst, was passieren wird, als er die Dose mit Zimt aus dem Küchenschrank holte und sich das Pulver in den Mund schüttete. Denn nur wenige Augenblicke später ist er daran gestorben.

Das Gewürz geriet in seine Atemwege und reizte ihn zum Husten. Er begann zu würgen und ist schließlich zusammengebrochen. Er kam sofort ins Krankenhaus, doch nur eineinhalb Stunden später war er erstickt.

Gefährliche "Cinnamon-Challenge" im Netz


Matthews Mutter will anderen dieses Schicksal ersparen und warnt jetzt vor der tödlichen Gefahr. Dabei meint sie vor allem die Jugendlichen, die immer wieder Videos der 'Cinnamon-Challenge' bei YouTube hochladen. Ein 13-Jähriger in den Niederlanden soll fünf Tage lang im Koma gelegen haben, nachdem er am sogenannten Zimt-Spiel teilnahm. Dabei versuchen sie einen Esslöffel des Gewürzes ohne Flüssigkeit zu schlucken. Viel trockenen Zimt zu schlucken kann schwere Atemstörungen und Ersticken zur Folge haben.

Für Kleinkinder ist Zimt noch gefährlicher. Nicht nur die pulvrige Konsistenz kann zum Erstickungstod führen. Das in Zimt enthaltene Kumarin kann Leberschäden verursachen. Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA empfiehlt 0,1 Milligramm Kumarin pro Kilo Körpergewicht. Diese Menge könne bei kleineren Kindern bereits durch vier, bei größeren Kindern durch sechs Zimtsterne erreicht werden.

 

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