Du kochst für dich allein? Mit diesen 5 Tipps schmeißt du nie wieder unnötig Essen weg

Du hasst es, Essen wegzuschmeißen? Wir auch! Damit auch in deinem Solo-Haushalt kein Essen mehr überbleibt, haben wir ein paar Tipps für dich.

Frau schneidet Gemüse

Samma sich ehrlich: Alleine wohnen kann schon was. Du kannst nackt sein, wann du willst, so laut Disney-Schnulzen singen, wie du willst und natürlich essen, was du willst. Na gut, das mit dem Essen hat vielleicht nicht nur Vorteile. Zwar kannst du immer selbst entscheiden, was am Menüplan steht, allerdings bist du auch immer die Person, die einkauft, kocht und abwäscht. Und gerade das mit dem Gerichte vorausplanen und Mengen einschätzen ist nicht immer so easy. Du musstet auch schon öfter Lebensmittel wegschmeißen? Damit ist jetzt Schluss! Wir haben da ein paar Tipps für dich:

1. Platziere Essen, das du aufbrauchen musst, weiter vorne im Kühlschrank

Du kennst das sicher auch: Irgendwann (wahrscheinlich am Wochenende oder vor dem nächsten Einkauf) schaust du dir deinen Kühlschrank-Inhalt ein bisserl genauer an und stellst dir Fragen wie: "Was ist eigentlich dieses Glas mit brauner Flüssigkeit da hinten?" oder "Hm, was war nochmal in diesem Tupperware? Das ist mittlerweile wohl auch schon hinüber…" Damit sich dieses Trauerspiel nicht wiederholt, platziere doch die Dinge, von denen du weißt, dass sie bald schlecht werden, möglichst weit vorne im Eiskasten. So hast du sie sofort im Blick und vergisst nicht so leicht, sie rechtzeitig aufzubrauchen.

2. Stelle dir ein Repertoire an Go-To Leftover-Meals zusammen

Nach einem langen Arbeitstag noch am Herd kreativ zu werden und irgendwas halbwegs Schmackhaftes aus deinen Überresten zu zaubern, bevor sie das Zeitliche segnen, ist echt kein Leichtes. Daher: Überleg dir bereits vorab, was du regelmäßig isst und was du aus deinen klassischen Restln und Kühlschrank-Inhalten zusammenwürfeln könntest. Hast du mal ein kleines, aber feines Leftover-Repertoire parat, geht das mit dem Kochen nach der Arbeit fix und dir bleibt kein Essen über.

3. Wenn du eine Zutat nicht für mehr als zwei Gerichte verwenden kannst, kauf sie gar nicht

"Hmm…diese außergewöhnlichen Pilze machen sich bestimmt gut in meinem Curry…" - Joa, und sonst? Klar ist es super, immer wieder neue Lebensmittel auszuprobieren (sofern sich das mit dem regionalen Einkaufen irgendwie vereinbaren lässt) – wirst du eine bestimmte Zutat allerdings nur für ein einziges bestimmtes Rezept besorgen und weißt gar nicht, was du sonst damit anfängst, dann lass es lieber gleich. Wenn du bereits aus Erfahrung weißt, dass du beim Kochen doch nicht so erfinderisch bist , dann zahlt sich der Kauf wahrscheinlich nicht aus.

4. Geh lieber öfter einkaufen, aber kaufe dafür weniger

Anstatt den Einkauf für die nächste Woche auf einmal zu erledigen, teile ihn lieber auf kleine Häppchen auf. Kaufst du nur Dinge, von denen du fix weißt, dass du sie kurze Zeit später verbrauchen wirst, sammeln sich keine unnötigen Überschüsse an, die früher oder später schlecht werden. Auch das Planen von Gerichten wird auf diese Weise leichter, da du nicht so weit vorausdenken musst.

5. Schau auf’s Ablaufdatum, aber nimm es gleichzeitig nicht allzu ernst

Gewöhne dir an, bereits im Geschäft Ablaufdaten zu checken und dir so ein bisserl mehr Zeit verschaffen, um deine Lebensmittel aufzubrauchen. Generell denke aber immer dran: Es ist das Mindesthaltbarkeitsdatum. Das heißt, in der Regel sind die Lebensmittel auch noch darüber hinaus genießbar und du solltest sie nicht direkt entsorgen, sobald das angegebene Datum erreicht ist.

 

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