Douglas über Oralsex

Im Interview mit der britischen Tageszeitung "Guardian" äußerte sich der 68-jährige Schauspieler zu seinem Kehlkopfkrebs, den er besiegte. Er erklärte u.a., dass dieser Krebs durch HP-Viren ausgelöst werden kann, die häufig beim Oralverkehr übertragen werden.

Vor drei Jahren erhielt Michael Douglas die Schock-Diagnose: Kehlkopfkrebs. Der Schauspieler schwebte in Lebensgefahr, der Tumor im Hals konnte mit einer Chemotherapie besiegt werden. Seit 2011 gilt der Ehemann von Catherine Zeta-Jones als vollständig geheilt.

Aussage sorgte für Schlagzeilen

Im "Guardian"-Interview darauf angesprochen, ob seine umtriebigen Jahre mit viel Alkohol und Nikotin Gründe für den Krebs sein könnten, antwortete der 68-Jährige: "Nein. Dieser bestimmte Krebs wird von HPV (Humane Papillomaviren) ausgelöst, das man vom Cunnilingus bekommt." Diese Aussage löste Schlagzeilen aus, dass Michael Douglas durch Oralsex krebskrank wurde.

Seit über 15 Jahren ist Douglas mit Zeta-Jones liiert, doch eine Ansteckung durch Oralverkehr könnte schon davor passiert sein. Denn: Schon Jahrzehnte vorher können die Viren (durch Oral-Sex) die Schleimhäute im Mund infiziert haben, ein Ausbruch der Krankheit tritt im Zeitraum von fünf bis 20 Jahren auf.

Wollte nur Aufmerksamkeit erregen

Am 3. Mai erklärte Michael Douglas bei einem Treffen der "American Cancer Society" in New York, dass er mit seinem Interview lediglich aufzeigen wollte, dass Krebs im Rachenbereich durch den HP-Virus ausgelöst werden kann, er aber nicht sagen könne, ob dies bei ihm der Fall war. Sein Pressesprecher ließ darüber hinaus mitteilen: "Michael Douglas hat nicht gesagt, dass Cunnilingus der Grund für den Krebs war."

 

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