Donald Trump beleidigt Mitstreiterin

US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump bedient sich wieder einmal aus der untersten Schublade: diesmal beleidigte er seine Mitstreiterin Carly Fiorina und machte seltsame Aussagen über seine eigene Tochter.

Donald Trump macht wieder einmal mit sexistischen Sagern auf sich aufmerksam. Diesmal hat er seine Rivalin Carly Fiorina - die einzige weibliche Kandidatin der Republikaner - beleidigt.

Während eines Interviews mit dem Rolling Stone Magazine soll er - während Fiorina im Fernsehen zu sehen war - gesagt haben: "Schaut euch dieses Gesicht an! Würde das irgendwer wählen wollen?"

"Könnt ihr euch das als Gesicht des nächsten Präsidenten vorstellen? Sie ist eine Frau, und ich soll nicht schlechte Dinge sagen, aber wirklich Leute - ist das unser Ernst?" Zuvor hatte der Milliardär auch Fiorinas Kompetenzen als ehemalige Chefin des großen Technologie-Konzerns Hewlett-Packard in Frage gestellt.

Carly Fiorina schlägt zurück

Fiorina, die mit der Fox News Moderatorin Megyn Kelly sprach - die auch von Trump attackiert wurde - sagte, dass seine Bemerkungen "sehr ernst" seien. Sie fügte hinzu: "Vielleicht, nur vielleicht, mache ich ihm schon ein bisschen Angst, weil ich in den Umfragen hinaufklettere."

Im Rolling Stone Interview hat Trump erneut Kommentare wiederholt, die in schon vorher in Erklärungsnot gebracht haben. So hatte er gemeint, er würde seine eigene Tochter Ivanka daten, wenn sie nicht miteinander verwandt wären.

"Sie ist wirklich eine Schönheit. Wenn ich nicht glücklich verheiratet wäre und, Sie wissen, ihr Vater..."

 

Aktuell