Dirndl Saison

Das Dirndl hat seinen Ursprung in den Bayern und Österreich. Es war in früheren Zeiten sowohl in Österreich wie auch in Bayern die vorgeschriebene Bekleidung einer Magd.

Historisch gesehen ist es an die Mode der Spanier angelehnt, mit deren Königshäuser sowohl die bayerischen wie die österreichischen Herrscher verwandt waren.
Das Wort Dirndl selbst bedeutet ohne seine Verniedlichungsform Dirne, was ganz gewiss kein Schimpfwort für ein leichtes Mädchen war. Es war der übliche Ausdruck für unverheiratete, weibliche Dienstboten oder je nach Region schlichtweg für Mädchen und junge Frauen. Dass daraus ein Schimpfwort für Frauen, die der Promiskuität nachgingen, entstand, geht auf den Beginn des Zwanzigsten Jahrhunderts zurück.

Das traditionelle Dirndl

Ein traditionelles Dirndl war bei Weitem nicht so prächtig und farbfroh wie die heutigen Prachtexemplare der Damen, die sie auf Festen und auch im modernen Alltag noch tragen. Es war ein einfaches Hemd, über das die Magd das Leibgewand und die Schürze zog. Diese waren einfarbig und wurden vorne zugeknöpft. Der einzige traditionelle Schmuck, den die Mägde dazu trugen, war das Samtkropfband.


Wo die Schleife des Dirndls gebunden ist, gibt die entscheidende Auskunft über den Familienstand der Frau. Trägt sie die Schleife rechts, so ist sie verheiratet.

Das heutige Dirndl

Wenn die Damen heute Dirndl tragen, dann tun sie das meistens auf den großen Festen. Aber in ländlichen Gebieten wird das Dirndl auch als Ausdruck der Verbundenheit mit dem Landleben und der Region im täglichen Leben getragen. Herrliche Dirndl findet man auch hier www.alpenwelt-versand.com/dirndl
Der tolle Granatschmuck ist ebenfalls erst in den Dreißiger Jahren zum Accessoire geworden. Die früheren Mägde hätten sich einen solchen Schmuck gar nicht leisten können und auch nicht tragen dürfen. Es ist immer eine Wohltat fürs Auge, eine Frau in einem Dirndl zu sehen. Die Tracht schmeichelt der fülligen Figur und bringt schlanke Rundungen besser zur Geltung. Wenn es das Dirndl nicht gäbe, müsste man es kreieren.

 

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